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12.02.2008 - Soziale Netze erzeugen geringe Click-Through-Raten und es tummeln sich kaum kauflustige Kunden. Im Myspace-Umfeld werden Klagen über geringe Nutzerakzeptanz laut.ECIN Home | Aktuell |
News | Februar 2008
MySpace-Werbung zeigt sich schlaff
12.02.2008
Soziale Netze erzeugen geringe Click-Through-Raten und es tummeln sich kaum kauflustige Kunden. Im Myspace-Umfeld werden Klagen über geringe Nutzerakzeptanz laut.
Anfangs konnte sie die Käufe im Direkt-Marketing beflügeln, mittlerweile hat sie ihre Magie verloren: Werbung auf Social-Networks ist, nach erfolgreichen ersten Gehversuchen, den Kinderschuhen noch nicht entwachsen. So hatte der Oberbekleidungs-eTailer spreadshirt anfänglich sechsfache Umsatzzuwächse nach Werbung in sozialen Netzwerken erzeugt. leMittlerweile seien die Click-Through-Raten für Werbung auf sozialen Netzwerken von einem Prozent in 2006 auf gerade einmal 0,1 Prozent in 2007 gefallen, berichtete die BusinessWeek.
Nach wie vor bezieht die MySpace-Mutter Fox Interactive Media einen großen Teil ihrer Gewinne aus dem Werbegeschäft auf dem Portal. Die BusinessWeek führt das jedoch nicht auf reale Umsätze, sondern auf einen cleveren Deal der Fox mit Google zurück. Demnach zahle Google, egal ob durch die Werbung auf MySpace überhaupt irgendein Gewinn erzielt werde.
Fox Interactive COO Peter Chernin spricht von einem Prozent Akzeptanz und bis zu 300 Prozent gesteigertem Interesse durch Werbung auf MySpace - für Online-Werbung durchaus interessante Quoten. Merklich sei ein Einbruch der Akzeptanz allerdings, widerspricht der Kommentar der BusinessWeek-Autorin. Vor allem für Marketer, die Nutzer vom Portal direkt in ihren Online-Shop locken wollen, seien diese farblosen Click-Through-Raten wenig aussagekräftig.
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