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19.02.2008 - Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen ist eine Frage der Technik, der Organisation und der Kreativität. Die meisten deutschen Unternehmen haben das noch nicht vollständig realisiert.

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Richtige Einstellung zur IT

19.02.2008

Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen ist eine Frage der Technik, der Organisation und der Kreativität. Die meisten deutschen Unternehmen haben das noch nicht vollständig realisiert.

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind ausgewiesene Innovations- und Wachstumstreiber. Entsprechend setzten mehr als die Hälfte der Unternehmen in Deutschland 2008 auf neue IKT. In der Medienbranche sind es sogar achtzig Prozent. Doch bei der Implementierung hakt es dann, denn nur etwa jedes zweite Unternehmen kann neue technische Möglichkeiten gut oder sehr gut operativ umsetzen. Das geht aus einer Studie von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut hervor.

Wesentliches Defizit ist das so genannte Transformation-Management. Hier straucheln die meisten Firmen bei einem gemeinsamen Geschäftsverständnis von Fach- und IT-Abteilung. Im Grunde wissen beide Abteilungen nur sehr wenig von den Arbeitsabläufen, Möglichkeiten und Grenzen der anderen. Laut Studie erreichen die Befragten im Transformation-Management nur 40 von 100 möglichen Punkten. Grund dafür sind einerseits Angebotsdefizite bei Mitarbeiterschulungen und anderen Unterstützungsmaßnahmen - andererseits aber auch die Dominanz von Massenlösungen bei Schulungen. Nur in jedem vierten Unternehmen gibt es maßgeschneiderte Einzeltutorien.

Es gelte, das Innovations-Management entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu steuern, erklärt Joachim Philippi von Steria Mummert. Deshalb müssten die Anforderungen an die IT mit den Geschäftszielen und den Geschäftsprozessen des Unternehmens in Einklang gebracht werden. Kernziele seien: Abläufe zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und damit den Unternehmenswert zu steigern. Jede dritte Fach- und Führungskraft schätzt, dass in fünf Jahren bis zu 50 Prozent des eigenen Umsatzes maßgeblich durch technologische Weiterentwicklungen beeinflusst wird. Für Philippi werde der IT-Manager damit als Innovations-Manager ein strategischer Partner der Geschäftsführung.

 


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