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News | Februar 2008
21.02.2008
Kaum mehr Kunden, aber die Online-Präsenzen legen zu: An einer schwachen Nachweihnachtszeit lassen sich die Tendenzen im Brick-and-Mortar-Geschäft besonders gut ablesen.
Das Retail-Geschäft kränkelt, dennoch nimmt der Einfluss der Online-Präsenzen auf das Offline-Geschäft zu: So lautet das Fazit der Marktbeobachter von ShopLocal für ihren Marktindex für Januar 2008. Der lag mit 191 um 20 Prozent höher als noch im Januar 2007, fiel aber um 36 Prozent unter das Durchschnittswachstum für das gesamte vergangene Jahr. Den Referenzwert bildet der Index im Januar 2006 mit 100 Punkten.
Die Daten sind das Ergebnis der Erhebungen unter 20 Millionen US-Konsumenten und ihren Besuchen bei den Web-Präsenzen der 50 großen US-Retailer. Insgesamt zählten die Experten 232 Millionen Besuche auf deren Seiten, gegenüber 193 Millionen im Vorjahreszeitraum. Zu den Gewinnern zählen Kaufhäuser (plus 65 Prozent) und Großhändler (plus 27 Prozent). Pro Besuch stiegen die einzelnen Page-Impressions um neun Prozent auf durchschnittlich 11,5.
Der geringe Wachstum spiegele die verhaltene Kauflust der US-Konsumenten generell wider, so ein ShopLocal-Sprecher. So sei im Retail-Geschäft im Januar lediglich ein Wachstum von 2 Promille verzeichnet worden. Sogar in diesem schwachen Monat sei aber erkennbar, dass die großen Retailer ihre Werbedollars immer mehr Richtung online verschieben, und dass die Konsumenten für den Offline-Kauf die Online-Information vermehrt einsetzen.
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