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News | Februar 2008
26.02.2008
Immer mehr Beschäftigte erledigen Teile ihres Jobs von zu Hause oder unterwegs. Doch nicht in der Form wie man es ursprünglich annahm.
Ende der Neunziger Jahre glaubten Trendforscher an das Ende der Büroarbeit und dadurch 30 Prozent weniger Verkehr. Heute erweisen sich diese Vorstellung als übertrieben. Trotzdem bleibe Telearbeit ein Trend, der durch leistungsfähigere Internetverbindungen, Laptops und Smartphones angetrieben werde. Das ist die Einschätzung des Beraters Bernd Steimel, der sich seit einigen Jahren mit dem Thema befasst und den die Deutsche Telekom, neben anderen Personen, dazu befragte. Waren Telearbeiter früher separate Einheiten, die sich mühsam einwählen mussten, seien sie heute Teil eines Unternehmensnetzes, resümiert Steimel. Handys und Festnetztelefone rechne man über Flat-Rates ab und wLAN, DSL oder UMTS ermöglichten praktisch überall einen schnellen Internetzugang.
Theoretisch sei in Sachen mobiler Arbeit tatsächlich heute fast alles möglich, erklärt Anette Weisbecker, Leiterin des Fraunhofer IAO. Probleme bereite eher die Organisation. Ingrid Hofmann, Gründerin und Inhaberin einer Personal Leasing Firma, betont, dass die Tätigkeit zum Ort passen müsse. Sie könne von Zuhause aus reine Verwaltungsaufgaben erledigen, Kundenkontakte gebe es nur vom Büro aus. Beachten Unternehmen die Grundregeln, dann werden Mitarbeiter deutlich leistungsfähiger. Dazu gehöre auch die Trennung von Freizeit und Arbeitszeit in einem privaten Umfeld. Das fordert andererseits auch viel Selbstdisziplin und -organisation.
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