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News | Februar 2008
29.02.2008
Das TV-Original macht es vor, das Online-Game macht es nach. Werbende Mode- und Kosmetikmarken sind Indikatoren für Authentizität und Spielvergnügen.
Gezielte Werbung in Spielen wirkt nicht störend, schon gar nicht wenn sie thematisch passt. Davon gehen die Macher des Online-Spiels Germany's next Topmodel - the Game aus. Sie nehmen vielmehr an, dass die so genannten In-Game-Ads das Spiel mit einem zusätzlichen Realitätsbezug ausstatten, da auch im TV-Vorbild Mode, Styling und Marken eng miteinander verbunden sind. Hinzu kommt, dass die Markenbotschaften eine sehr affine Gruppe, junge Frauen im Durchschnittsalter von 24 Jahren, erreicht. Marken und Werbung sollen für diese Gruppe zum Alltag gehören und sowohl im Spiel als auch in der Realität identitätsstiftend und positiv besetzt sein.
Das Spiel Germany's next Topmodel geht aufmerksamkeitsökonomisch zum Start der neuen TV-Staffel online. Verantwortlich dafür zeichnen sich SevenOne Interactive, seines Zeichens Online- und Multimediavermarkter der ProSiebenSat.1 Group sowie dessen Partner nexxter game advertising. Als Werbepartner werden die Kosmetikmarke Maybelline Jade und der Einzelhändler C&A exklusiv in das Spiel eingebunden. In dem Spiel selber kommen die Kombattanten häufig mit den werbenden Marken und ihrem aktuellen Angebot in Berührung. So müssen sie beispielsweise ihren Modell-Avatar mit C&A-Kleidung ausstatten oder mit Kosmetik von Maybelline schminken. Wer sich informieren lässt, kommt auch im Spiel schneller voran und das sei dann der Brückenschlag zwischen virtueller und realer Lebenswelt der Spieler, kommentiert Heiko Hubertz vom Spielentwickler Bigpoint.
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