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News | März 2008
03.03.2008
Ein neues eTicketing-System ist nun im Probebetrieb in Berlin, Potsdam und in Hannover. Den Tests soll die bundesweite Einführung folgen.
eTicketing: Lange war es ein Thema und immer wieder gab es kleinere Test. Nun steht ein größerer Feldversuch an, der die bundesweite Implementierung in zwei Jahren vorbereiten soll. 200 Testnutzer in einem Teilnetz der Berliner S-Bahn, im Potsdamer Nahverkehr und auf der ICE-Strecke Berlin-Hannover sollen herausfinden, ob und wie die Technologie im Alltag funktioniert. Beteiligt sind die Deutsche Bahn und der Anbieter Vodafone.
Kern der eTicketing-Lösung ist, wie bei anderen Ticketing- und Payment-Lösungen auch, das Mobiltelefon ausgerüstet mit Near Field Communication (NFC). Der Reisende meldet sich mit seinem Handy an und nach Erreichen seines Reiseziels wieder ab. Dazu werden alle Bahnhöfe und Haltestellen mit so genannten Touchpoints ausgerüstet. Nach Fahrtende werden die gefahrene Strecke und der Fahrpreis berechnet. Der Kunde erhält turnusmäßig eine Abrechnung über seine Fahrten.
Man möchte auf Seiten der Bahn zusammen mit Vodafone eine bundesweite Lösung für das eTicket anbieten, erklärt Hartmut Mehdorn. Diese Lösung soll dann allen anderen Verkehrsunternehmen offen stehen und dem Kunden ein einheitliches Verfahren bieten. Ein Flickenteppich der unterschiedlichen Technologien könne somit vermieden werden.
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