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04.03.2008 - Nicht jede Neugründung wird auch erfolgreich. Start-Ups investieren viel Geld in die Bekanntheit ihres Angebots. Viral-Marketing ist zwar eine kostengünstige Alternative, aber nicht gezielt einsetzbar.

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Strategien der Start-Ups

04.03.2008

Nicht jede Neugründung wird auch erfolgreich. Start-Ups investieren viel Geld in die Bekanntheit ihres Angebots. Viral-Marketing ist zwar eine kostengünstige Alternative, aber nicht gezielt einsetzbar.

Im vergangenen Jahr sind etwa 300 Web-Start-Ups gegründet worden. Doch entgegen dem Image der jungen und erfolgreichen Internet-Unternehmen, ist der Erfolg im Netz harte Arbeit. Das fand nun eine Studie der FH Bonn-Rhein-Sieg im Auftrag der Ranking-Community woobby.com heraus. Die Ergebnisse zeigen: Um ein relevanter Spieler im Wettbewerb um die Online-Budgets zu werden, muss zuerst einmal kräftig in Reichweite und Bekanntheit der Websites investiert werden.

Im Schnitt investieren die Neugründungen ein Drittel ihrer Mitarbeiterressourcen und fast 40 Prozent der gesamten Kosten für diesen Posten. Die Kosten, um 100.000 Besucher pro Monat zu gewinnen, werden von den befragten Firmen mit durchschnittlich 14.500 Euro beziffert. Die von allen Start-Ups ersehnte kritische Masse an registrierten Nutzern wird nach Einschätzung von 70 Prozent der Unternehmen spätestens bei 50.000 Mitgliedern erreicht. Über 150.000 Euro, so die Kalkulation, koste demnach das Gewinnen dieser kritischen Masse, was umgerechnet 3,10 EUR pro Nutzer entspricht.

Auch das Zauberwort „Viral“ ist nicht wirklich eine Alternative, denn obwohl die Mundpropaganda als das mit Abstand wirkungsvollste Marketing-Instrument angesehen wird, kann Viralität nur sehr schwer gezielt produziert werden. Insgesamt werden zwei Drittel des Kommunikationsbudgets in Online-Maßnahmen gesteckt, weil diese deutlich besser messbar sind. Den größten Teil des Online-Budgets investieren die Firmen mit 24 Prozent in Keyword-Advertising, gefolgt von Bannerwerbung und Affiliate Marketing mit jeweils 13 Prozent.

 


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