ECIN Home | Aktuell |
News | März 2008
11.03.2008
Wer alle Kommunikationskanäle vernetzen möchte, braucht auch VoiP. Die meisten deutschen Unternehmen haben das noch nicht wirklich realisiert.
Voice-over-Internet-Protocol (VoIP) ist noch nicht wirklich in den deutschen Unternehmen angekommen. Einer Studie der Berater von Berlecon Research zufolge setzen weniger als die Hälfte aller deutschen Unternehmen bisher VoIP-Technologien ein oder haben konkrete Pläne zur Einführung. Für die Studie wurden 150 ITK-Entscheider in deutschen Unternehmen zu ihren Anforderungen und Plänen im Zusammenhang mit IP-basierten Kommunikationstechnologien befragt. Demnach hält die überwältigende Mehrheit der CIOs die Integration verschiedener Kommunikationskanäle und deren Einbindung in Office-Anwendungen in ihrem Unternehmen für sinnvoll. Doch eine Voraussetzung für Unified-Communications (UC) ist die Einführung von VoIP.
Hier wird ein Widerspruch deutlich: Obwohl die VoIP-Durchdringung in den deutschen Unternehmen so gering ist, erachten drei Viertel der Befragten die UC-Funktionalitäten als wichtigen Wertbeitrag für ihr Unternehmen. Darüber hinaus wünschen sich die Unternehmen eine bessere Unterstützung mobiler Mitarbeiter durch Unified-Communications. Man gehe deshalb davon aus, dass die offensichtliche Nachfrage nach Unified-Communications-Funktionalitäten dem Vertrieb von VoIP-Technologien einen kräftigen Schub verleihen werde, erklärt Philipp Bohn Berlecon. Davor müsse man allerdings die Sicherheitsbedenken der Unternehmen aus dem Weg räumen.
Zum gleichen Thema:
16.10.2007 - VoIP-Anrufe aus Branchenverzeichnis
01.08.2007 - Konvergente Services haben Potenzial
18.06.2007 - Telefonieren ist nicht gleich Telefonieren
10.05.2007 - VoIP-Ausblick bis 2012
19.09.2006 - VoIP von Analog zu Analog
Mehr Infos zum Thema 'Voice-over-IP (VoIP)'