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News | März 2008
13.03.2008
Die meisten älteren Internet-Nutzer beklagen sich über die zumeist auf Jüngere zugeschnittenen Inhalte und Werbung. Für Content-Provider und Werbetreibende besteht viel Nachholbedarf.
Online-Inhalte werden zugunsten jüngerer Online-Nutzer produziert. Das ergab ein Studie von Burst Media unter 13.000 US-Nutzern. Entsprechend auch die Feststellung, dass 76 Prozent der 18- bis 24jährigen sowie 73,9 Prozent der 25- bis 34jährigen Online-Inhalte am besten auf ihr Alter abgestimmt finden. Nur 55,7 Prozent der 35- bis 44jährigen teilen diese Meinung. Bei den 45- bis 54jährigen geht die Zahl derjenigen, die zufrieden mit den Angeboten sind, stark zurück. Nur 35,4 Prozent denken, dass die Online-Inhalte für ihre Altersgruppe zugeschnitten ist. Jenseits der 55 Lebensjahre sind es nur noch 18,9 Prozent. Selbiges gilt für die Online-Werbung: 77,7 Prozent der Altersgruppe 45 Jahre und älter halten sich nicht für das Ziel dieser Werbung.
Für dieselbe Altersgruppe besteht auch bei Usability-Themen, wie einfache Navigation und Design, Nachholbedarf. Für 67,7 Prozent aller Altersgruppen ist der Verzicht auf das Internet ein Einschnitt in die tägliche Routine, für 42,9 Prozent hat das sogar signifikante Auswirkungen. 59,6 Prozent der Befragten besuchen heute durchschnittlich mehr Websites in einer Woche als noch vor einem Jahr. Das gilt nicht nur für die jungen Nutzer; auch 62,8 Prozent der Nutzer über 55 besuchen mehr Websites. Dass die älteren Besucher nach passenden Inhalten rufen, hält Jarvis Coffin von Burst Media für ein enormes Defizit - zum einen für Content-Provider und zum anderen natürlich für Werbetreibende, für die diese Zielgruppe sehr wichtig sein müsse.
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