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News | März 2008
14.03.2008
Das Web 2.0 entdeckt das Hochpreisige: Ausgerechnet der eCommerce mit Luxusartikeln hat Nachholbedarf. Dabei sind die potentiellen Kunden kaufkräftig und auch in sozialen Netzwerken häufig vertreten.
Die Teilnahme Vermögender an sozialen Netzwerken hat in 2007 60 Prozent erreicht - das ist ein Anstieg von mehr als 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das berichten die US-Experten für diese Konsumentenschicht von The Luxury Institute und sehen einen großen Markt, der noch nicht annähernd abgedeckt sei. Es ergeben sich große Möglichkeiten für Marketer in diesem Produktsegment. Breite Produktpaletten und spezialisierte Communities stünden unmittelbar bevor. Die Studie rät aber auch zur Vorsicht: Die Kunden in diesem Bereich seien überdurchschnittlich vorsichtig, was ihre Nutzerdaten angeht.
Vor allem wolle man auf den Anstieg bei den gut verdienenden Usern jenseits der 55 Lebensjahre hinweisen, so ein Luxury-Sprecher. Ihr Anteil sei von zehn auf 49 Prozent angestiegen. Bei Myspace erreichen die Gutbetuchten aller Altersgruppen einen Anteil von 16 Prozent, 13 Prozent aller LinkedIn-Nutzerinnen und -Nutzer verdienen überdurchschnittlich, und beim jugendlichen Facebook liegt die Quote immer noch bei elf Prozent. Der durchschnittliche Gutverdiener ist in 2,8 solcher Netzwerke aktiv und ist dort mit durchschnittlich 110 anderen Nutzern verbunden.
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