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19.03.2008 - Die Zusammenarbeit der deutschen Banken mit ihren Geschäftskunden ist ausbaufähig. Grenzüberschreitende Vorgänge, Bürgschaften und Wertpapier-Management lassen beim eBanking noch manchen Wunsch offen.

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eBanking lässt Wünsche offen

19.03.2008

Die Zusammenarbeit der deutschen Banken mit ihren Geschäftskunden ist ausbaufähig. Grenzüberschreitende Vorgänge, Bürgschaften und Wertpapier-Management lassen beim eBanking noch manchen Wunsch offen.

Die Mehrheit der Banken in Deutschland richtet ihre eBanking-Angebote nicht genügend an den Wünschen ihrer Kunden aus. Das wirft eine Studie des Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research den Kreditinstituten vor. Durch den 2008 deutschlandweit eingeführten Kommunikationsstandard EBICS hätten die Kreditinstitute ihre Dienstleistungen im Zahlungsverkehr deutlich optimiert, räumt die Studie ein. Darüber hinaus könnten sie allerdings noch mehr Dienstleistungen als bisher elektronisch anbieten. Eine Ursache dafür sei, dass viele Geldinstitute ungenaue Vorstellungen davon haben, was für ihre Kunden wichtig sei. Besonders groß seien die Diskrepanzen in Bereichen, die grenzüberschreitende Vorgänge betrafen oder nicht zu den alltäglichen Geschäftsabläufen gehörten.

So erwartet beispielsweise die Hälfte aller Geschäftskunden auch online ein Währungsmanagement. Allerdings plant nur jedes zehnte Kreditinstitut, das dafür notwendige Angebot zur Verfügung zu stellen. Rund die Hälfte der Unternehmen möchte künftig mehr Komfort bei der computergestützten Verwaltung von Bankbürgschaften und Wertpapiergeschäften. Eine Verbesserung in diesen Bereichen hat jedoch nur ein Viertel der Kreditinstitute auf der Agenda.

Bei der Einführung und Etablierung neuartiger Dienstleistungen für Geschäftskunden müssen sich die Kreditinstitute beeilen. Laut der Studie unterhalten drei von fünf deutschen Firmen Konten bei mehreren Banken. Verbesserter Service wird dadurch schnell wahrgenommen. Überzeuge eine Zweitbank mit Ihrem eBanking-Angebot, könnten sich Firmenkunden sehr kurzfristig von ihrer bisherigen Hausbank trennen, warnen die Studienautoren. Mit der Angebotsentwicklung am Bedarf vorbei riskieren die Kreditinstitute, von Wettbewerbern überholt zu werden. Als Folge droht Kundenabwanderung zur Konkurrenz, wenn dort die gewünschten Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

 


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