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04.04.2008 - Social-Networks und Online-Radio-Stationen teilen sich mehr Nutzer als bisher angenommen. Das verändert auch die Sicht auf Communities und die zielgruppenspezifische Werbung.ECIN Home | Aktuell |
News | April 2008
Nutzer: Online-Radio und Web 2.0 gehen zusammen
04.04.2008
Social-Networks und Online-Radio-Stationen teilen sich mehr Nutzer als bisher angenommen. Das verändert auch die Sicht auf Communities und die zielgruppenspezifische Werbung.
Augenscheinlich gibt es eine Verbindung zwischen Online-Radio-Hören und den Aktivitäten auf Social-Media-Sites. Denn mit 63 Prozent hören überdurchschnittlich viel Nutzer einer Web 2.0-Community auch Radio online. Mittlerweile nutzen etwa 33 Millionen Verbraucher in den USA die Angebote der Radiostationen, Programme auch online zu rezipieren. Vor einem Jahr waren es noch 29 Millionen. Das berichtet eine Studie von Arbitron und Edison Media Research.
Hinzu kommt, dass ein Drittel der Online-Radiohörer ihr Profil auf Web 2.0-Seiten wie MySpace, Facebook oder Linked-In täglich oder mehrmals am Tag besucht. 28 Prozent der Radiohörer sind bei MySpace eingetragen, 24 Prozent verfügen über ein Profil bei Linked-In. Soziale Netzwerke seien ganz eindeutig nicht dazu da, exklusive und in sich abgeschlossene Communities zu bilden, deutet Diane Williams von Arbitron die Ergebnisse der Studie. Kristina Knight von BizReport spekuliert über die Marketing-Ausbeute dieser Erkenntnisse. Demnach könnten Werbetreibende nun Cross-Plattform-Marketing betreiben, indem sie Display-Werbung auf der Site einer Radiostation schalten, um Traffic auf eine Social-Network-Micro-Site zu lenken.
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