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News | April 2008
09.04.2008
Der eMail-Verkehr ist geschäftskritisch und das macht Angriffe und Ausfälle besonders anstrengend. 2008 ist keine Entspannung in Sicht.
Auch in diesem Jahr werden Unternehmen verstärkt von Spam und Malware heimgesucht. Nach einer Studie von Webroot sollen 2008 in jedem professionellen eMail-Postfach 42.000 Spam-Nachrichten landen - das sind rund 116 pro Tag. Da die Spammer daran arbeiten, die konventionellen Filter mit Bildern und Anhängen zu umgehen, ist die Zahl der Spam-Mails seit 2004 um 60 Prozent gewachsen. Umfang und Ausmaß dieser Spam-Attacken seien vor allem auch auf die unzureichende Wirksamkeit der derzeit existierenden Abwehrfilter zurückzuführen, erklärte Mike Irwin von Webroot.
Mehr als die Hälfte der Befragten hat bereits Spyware- und Virenangriffe via eMail erlebt; mehr als 40 Prozent waren von einem Phishing-Angriff betroffen. Rund ein Fünftel gab an, dass vertrauliche Informationen bedroht und kompromittiert wurden. Bei mehr als 60 Prozent gab es 2007 mindestens einen eMail-Ausfall. Auch das Thema Malware bleibt in diesem Jahr virulent. 5,5 Millionen Varianten wurden im vergangenen Jahr gezählt. Als leider effektives Einfallstor für Malware hat sich Spam erwiesen.
Erschwerend hinzu kommt, dass die eMail geschäftskritisch ist. Mehr als 6,62 Billionen geschäftliche eMails sollen in diesem Jahr verschickt werden. Drei Viertel der Unternehmen nutzen eMail, um mit Kunden zu kommunizieren und Kunden-Support zu leisten. Allerdings verfügen, laut Webroot, weniger als ein Drittel der Unternehmen über Richtlinien für eMail-Sicherheit.
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