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News | April 2008
09.04.2008
Ein Schweizer Reiseunternehmen baut seine Präsenz in Second Life mit sehr viel Neugier aus. Das könnte der Grund zum Überleben sein.
Die meisten Unternehmen gehen mit festen Vorstellungen an eine Angelegenheit, wie die Präsenz in Second Life. Vermutlich ist die Rückzugsquote auch so hoch, weil vorgefertigte Erwartungen nicht erfüllt werden. Das kann dem Schweizer Reiseanbieter Kuoni wahrscheinlich nicht passieren, denn Erfolg oder Misserfolg sollen, nach eigenen Aussagen, nicht in dieser Weise vereinfacht und gemessen werden. Es gehe dem Unternehmen um Erfahrungen in der 3D-Welt und im virtuellen Raum, die in dieses oder künftige Projekte fließen sollen. Motivation für den Einstieg in Second Life war aber auch das viel zitierte Image als Innovator und First-Mover. Gerade die Reisebranche sei noch kaum in Second Life vertreten. Dabei musste es nicht unbedingt Second Life sein, verrät Kuoni-Sprecher Aurel Furse. Man habe sich regelmäßig über virtuellen Welten, wie beispielsweise Virtual Worlds, informiert.
Auch bei der Gestaltung der Kuoni-Welt, die sich Inouk nennt (also Kuoni rückwärts gelesen) wurde darauf geachtet ein Look-and-Feel anzubieten, dass man in dieser 3D-Welt nicht allzu häufig antrifft die Eiswelt. Thematisch eng verkoppelt ist zudem das Angebot von Inouk mit Kouni: Es geht um Reisen, Entdecken und Freizeit. So dient ein 3D-Globus an zentraler Stelle als Teleporter und Reiseempfehlungsmaschine. Besucher erhalten zudem ein Reisebuch mit Tipps. Spiele wie eine Schneeballschlacht oder Das Labyrinth" sind ebenfalls integriert. Eröffnung ist am 10. April. Einen negativen Imagetransfer von den abwandernden Unternehmen fürchtet Aurel Furse allerdings nicht. Dem Unternehmen seien die Erfahrungen wichtig und nicht das schnelle Geld, betont Furse.
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