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News | April 2008
11.04.2008
In Japan testet ein Unternehmen die Verbindung von Duftstoffen mit mobilem Messages. Die Idee ist eine Erweiterung bereits bestehender Lösungen in den Mobilfunkbereich.
Wer sagt, dass mobile Werbung immer nur audiovisuell sein muss? Das japanische Unternehmen NTT Communications möchte nun Pilot-Tests mit Duftstoffen durchführen, die durch Mobiltelefone ausgelöst werden. Demnach soll der Download audiovisuellen Contents mit spezifischen Düften gekoppelt werden, der von extra dafür entwickelten Geräten ausgegeben wird. Zum ersten Mal wurde diese Idee für den Hausgebrauch 2005 implementiert. Die nun startenden Tests sehen vor, dass Düfte durch das Mobiltelefon getriggert werden.
Das Ganze funktioniert wie folgt: User besuchen eine spezielle Mobile-Communications-Website mittels Mobiltelefon und laden eine Fragrance-Playlist herunter - oder kreieren eine neue, die sie anschließend herunterladen. Danach senden sie die Playlist einer Person, die sowohl ein Handy als auch ein Gerät besitzt, das mit speziellen Duft-Kartuschen ausgerüstet ist. Der Empfänger sieht und hört zum einen über sein Mobil-Display die gesendete Nachricht. Zum anderen bekommt sein Duftgerät eine Infrarot-Nachricht von seinem Mobiltelefon, bestimmt Duftstoffe abzugeben - beispielsweise Rosenduft, wenn die MMS ein Video mit Rosen beinhaltet und der Mutter zum Muttertag gratuliert.
Die Fragrance-Playlists können mit einem i-mode-kompatiblen Endgerät heruntergeladen werden. Verantwortlich für die Site zeichnet sich das Schwesterunternehmen von NTT - NTT DoCoMo aus.
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