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News | April 2008
17.04.2008
Nervige Insellösungen, zu wenig Akzeptanzstellen und vor allem fehlende Initiativen der Anbieter sind die Hürden für mobile Bezahldienste in Deutschland. Dagegen hilft die gemeinsame Arbeit an Lösungsmodellen.
Dem großen Thema mPayment und der wenig euphorischen Wirklichkeit, hat sich der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft angenommen. Nach Ergebnissen einer eco-Erhebung hat mPayment Aussichten sich außerhalb digitaler Güter wie Klingeltöne, Musik oder Spiele als Zahlungsmethode zu etablieren. Doch noch immer ist das der hoffnungsvolle Wunsch. Diskutiert wird allerdings nicht mehr, ob sich mPayment etabliert, sondern wann. Bei dieser Frage schaut man leicht neidisch auf einige Länder Ostasiens, Österreich oder Norwegen. Grund für die zögerlichen Fortschritte beim mobilen Bezahlen sieht der eco Verband auf Seiten der Anbieter. Grundsätzlich werde mPayment positiv von den Konsumenten aufgenommen, nur die Erfahrung stimmt eben noch nicht. O2 und Vodafone wollen in Deutschland im Frühjahr ein Angebot starten. T-Mobile und E-Plus sollten, nach Meinung von eco, nachziehen und andocken.
Momentan sei die Erfahrung für Konsumenten noch sehr uneinheitlich. Die umständliche Bedienung und die verwirrende Vielfalt der Angebote an Payment-Lösungen wirke auf den Verbraucher abschreckend, erklärt Dr. Bettina Horster von eco. Außerdem müsse es eine ausreichende Anzahl von Akzeptanzstellen geben, die die tägliche Verwendbarkeit ermöglichten und nicht nur im Abstand einiger Wochen, fordert Horster. Ebenfalls kontraproduktiv seien die existierenden Insellösungen, da sich Anwender stets aufs Neue registrieren müssten und somit schnell genervt seien. Damit mPayment in Deutschland eine bessere Ausgangsposition hat, schlägt Horster vor, dass Mobilfunkbetreiber, Kreditinstitute und Nutzer gemeinsam an Lösungsmodellen arbeiten.
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