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News | April 2008
21.04.2008
Was es zu für die Werbung im Web 2.0-Umfeld beachten gilt, verrät ein englischsprachiges ePaper. Das Basiswissen ist grundlegend für erfolgreiche Werbung mit nutzergenerierten Inhalten.
Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat nun für das tiefere Verständnis der Werbung im Bereich nutzergenerierter Inhalte (User-Generated-Content - UGC) ein englischsprachiges Dokument veröffentlicht. Das 17-seitige Papier stellt die wichtigsten Komponenten der Web 2.0-Werbung vor und analysiert, neben der Wirkung nutzergenerierter Inhalte auf die Werbung, auch Herausforderungen und Möglichkeiten. So rät das IAB Marketern, Agenturen und Publishern, sich grundsätzlich auf diese Form der Werbung einzulassen. War Werbung früher in größerem Maße kontrollierbar, ist Werbung im UGC-Umfeld mit einem höheren Risiko verbunden. Allerdings sei der generelle Verzicht auf Werbung in diesem Umfeld riskanter. Das Besondere an UGC ist der verstärkte Dialog mit den Nutzern und Konsumenten und dieser Dialog sollte von den Werbetreibende aktiv geführt werden.
Als Instrumente dafür stellt das IAB-Papier die wichtigsten Werbeformate vor. Dazu gehören Overlay-Video-Werbung und Targeting von Gesprächen in Blogs und Foren. Größere Unternehmen wie Adidas haben sich auch an hauseigenen Communities versucht. Eine weitere beliebte Methode ist die Einrichtung eines Channels auf Content-Sharing-Sites wie beispielsweise YouTube oder die Einrichtung einer eigenen Profilseite auf MySpace beispielsweise für eine spezielles Produkt. Hier sollten Werbetreibende nicht vergessen, dass Nutzer immer noch einen Grund brauchen, um sich auf die Seite gelockt zu werden. Ein ebenfalls einfaches Mittel des Brandings sind so genannte Wrappers oder Skins. Diese Wrappers verwandeln die Startseite einer sozialen Plattform in das Look-and-Feel der Marke, des Produktes oder der Dienstleistung. Hinzu kommen die bekannten Widgets, die Services unabhängig von Websites verfügbar machen. Abschließend kommt der Rat der Autoren, sich vor dem Engagement im UGC-Umfeld genau zu überlegen, was man erreichen möchte und auf welchem Weg das passieren könnte.
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