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News | April 2008
24.04.2008
eMail-Spam und seine Folgen sind den meisten Internet-Nutzern bekannt. Doch auch Handy-Nutzer werden von unerwünschten Werbebotschaften und Phishing-Nachrichten belästigt.
Laut einer Studie der Messaging-Security-Firma Cloudmark sind bereits 80 Prozent aller befragten deutschen Mobilfunknutzer Opfer von Handy-Spam geworden. Mobilfunk-Provider sollten diese Zahl keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. So sieht der Kunde unerwünschte SMS in erster Linie als Versagen des Mobilfunkanbieters an. 45 Prozent aller Mobilfunkkunden würden einen Anbieterwechsel bei einer gelegentlichen Belästigung in Betracht ziehen. Diese Zahl erhöhe sich auf über 70 Prozent, falls monatlich unerwünschte Nachrichten eingingen.
Neben unerwünschter Werbung enthielten die Spam-SMS zu zwölf Prozent Phishing-Inhalte mit der Aufforderung an den Nutzer, persönliche Daten zu übermitteln. 56 Prozent der Nachrichten forderten auf, eine kostenintensive Nummer anzurufen, 32 Prozent verlinkten dubiose mobile Websites. Bereits 93 Prozent der 25- bis 34jährigen in Deutschland hätten eine Spam-SMS erhalten, das Phänomen sei also, so Neil Cook von Cloudmark, bereits sehr umfang- und folgenreich.
Zu den Folgen gehörten, neben der erhöhten Wechselbereitschaft des Kunden, auch Verluste von Werbeeinnahmen. Durch das erhöhte Aufkommen von Handy-Spam würden verschiedene mobile Werbeangebote nicht akzeptiert. Ein Vertrauensdefizit der Kunden wirke sich ebenfalls sehr negativ auf Bereiche wie Mobile-Payment und Mobile-Commerce aus.
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