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News | April 2008
25.04.2008
Informationen beziehen, sie testen und weiterempfehlen ist sehr beliebt bei jungen und werdenden Müttern. Die meisten Informationen kommen dabei aus dem Internet.
Schwangere Frauen und junge Mütter tauschen sich sehr häufig aus über alle möglichen Dinge, die für sie von Interesse sind. In der Regel passiert das vis-à-vis in Anwesenheit anderer Personen. Doch die Themen, über die diese Personengruppe diskutiert und die Information, die in diesen Gesprächen weitergegeben werden, stammen zu einem überwiegenden Teil aus dem Internet. Noch vor TV, Magazinen und Außenwerbung. Das hat nun eine Studie der Marktforscher Keller Fay Group herausgefunden.
Demnach hätten junge und werdende Mütter ein enorm gesteigertes Interesse an validen Information, erklärt Tina Sharkey von BabyCenter, den Co-Autoren der Studie. Die Reichweite der Gespräche ist thematisch stark gefächert. Angefangen bei Technologie und Finanzdienstleistungen, über Gesundheit und Essen bis hin zu Medien/Unterhaltung, Konsumgütern oder Einkaufserfahrungen. Die Mundpropaganda schließt auch Marken mit ein. Den Studienergebnissen zufolge beinhalten zwei Drittel der Gespräche Empfehlungen von Marken. Die Unterhaltungen über Shopping, Einzelhandel und Kleidung sind besonders wirkungsvoll. 69 Prozent der Frauen treffen Kaufentscheidungen aufgrund dieser Konversationen. Marketer, so die Schlussfolgerung von Tina Sharkey, könnten mit diesen Einblicken ihre Marketing-Budgets nun noch effektiver auf die Zielgruppe abstimmen.
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