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News | April 2008
28.04.2008
Die Informationen aus Anzeigen in Lokalzeitungen und Branchenbüchern reichen Kunden von heute nicht mehr aus. Vertikale Integration von Web-Inhalten soll den Wissensdurst der Konsumenten stillen.
Kunden wollen sich zunehmend über die von ihnen begehrten Produkte informieren. Laut einer Studie der Marktforschungsfirma The Kelsey Group dringt dieses Interesse der Kunden zunehmend auch in den lokalen Bereich vor. Bisher konnten sich Konsumenten vor allem über Lokalanzeiger, Werbebroschüren oder schlichte Mundpropaganda über das Waren- und Dienstleistungsangebot ihrer unmittelbaren Umgebung informieren. Die zunehmende Nutzung von Internetforen und Web 2.0-Anwendungen hat hier neue Informationsquellen geschaffen, die den Kunden mündiger werden lassen.
Um den Wissensdurst der Kunden zu stillen, bieten sich gerade bei einer Vielzahl von kleinen, lokalen Unternehmen vertikal integrierte Netzwerke zur Zusammenarbeit an. Lokale Suchmaschinen weisen dabei auf lokale Produkte und Dienstleistungen hin. Werbung und Vertrieb werden zentral koordiniert, finanzielle Lasten auf mehrere Schultern verteilt. Gerade Nischenmärkte und -produkte könnten von solchen Kooperationen profitieren. Die Befürwortung von solchen, vertikal integrierten Geschäftsmodellen wachse laut den Machern der Studie stark an. So steige die Zahl der vertikalen Marktplätze im Internet kontinuierlich an. Man könne Umsatzteigerungen von 300 Prozent beobachten, seien Schlüsselkategorien erst einmal vertikalisiert, erklärt Peter Krasilovsky von der Kelsey Group. Es gebe Grenzen für Gelbe Seiten und Kleinanzeigen offline, die durch Vertikalisierung enorm ausgedehnt werden könnten.
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