Wer einmal mobile Instant-Messages verschickt hat, greift nicht mehr so häufig auf die SMS zurück. Manche Märkte überspringen die SMS-Entwicklung sogar ganz zugunsten des MIM.
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Mobile-Instant-Messaging (MIM) soll sich in Zukunft rabiat an den Marktanteilen anderer Messaging-Dienste wie die beliebte SMS oder eMails von stationären Rechnern vergreifen. Das prognostizieren die Marktforscher von TNS Global. Unter denjenigen, die MIM nutzen, ist dieses Feature mit 61 Prozent das am häufigsten genutzte, im Vergleich zu 55 Prozent SMS-Nutzung und zwölf Prozent, die mobile eMails verschicken. 36 Prozent der gesendeten Nachrichten vom Mobiltelefon eines MIM-Users sind mobile Instant-Messages. Damit wird diese Form der Nachricht die dominante bei MIM-Nutzern. Die Zahl der verschickten SMS fällt bei MIM-Nutzern im Vergleich zu Mobilfunk-nutzern ohne MIM von 38 Prozent auf 23 Prozent.
Dieses Phänomen habe einen Grund, erklärt Matthew Froggatt von TNS, denn wenn der Zugang zum mobilen Internet erst einmal gewährleistet sei, koste MIM fast nichts. Lediglich eine geringe Gebühr für den Datentransfer werde erhoben. Zudem seien die Nutzer schon an Instant-Messaging durch die Nutzung an stationären Rechnern gewöhnt. In Ländern wie China und sich entwickelnden Märkten wie Indien oder Brasilien hat MIM andere Messaging-Tool gleich übersprungen. Damit wird auch die Präferenz der Konsumenten demonstriert, die MIM als ideale Einstiegsanwendung für Non-Voice-Communication sehen.
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