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News | April 2008
30.04.2008
Den deutschen Online-Käufer überzeugt in der Mehrzahl eine solider Vergleich mit Drittmeinung vom Kauf im Internet. Doch es gibt auch ganz impulsive Naturen.
Die psychologischen Momente für Kaufentscheidungen im Internet sind ähnlich wie im Laden um die Ecke. Nach Ergebnissen einer Studie von novomind sind die Genuss- und Risikomomente beim virtuellen Shoppen der so genannten jungen Lustkäufer am höchsten. Sie fallen durch starke Risikobereitschaft auf und wollen sich durch Online-Käufe belohnen. Die Größe dieser Gruppe wird von novomind auf etwa fünf Prozent geschätzt. Immerhin 36 Prozent nehmen das Absenden einer Bestellung als emotionale Belohnung war. Pure Neugierde oder die Begeisterung für besonders innovative Produkte reizt allerdings weniger als neun Prozent.
Der weitaus größte Teil der deutschen Online-Käufer sind reservierte Käufer. 20 Prozent der Shopper zählen zu den so genannten ausgeglichenen eShopping-Profis. Sie zeichnen sich durch das Bedürfnis aus, die eigene Kaufentscheidung durch Drittmeinungen von anderen Kunden oder durch Produktbewertungen abzusichern. Zugleich legt dieser Käufertyp besonderen Wert darauf, eigenständig und anhand ausgewogener Informationen Produkte zu vergleichen und zum Kauf auszuwählen. Zudem nutzen die ausgewogenen Profis den virtuellen Einkauf nur rund halb so häufig mit Hintergedanken an soziale Bindung. Wer glaubt, dass damit das Internet den Reiz verliert, irrt. 46 Prozent der Käufer genießen die dynamische Veränderung des Produktangebots im Internet. Die Auswahl des Filialhandels nehmen sie demgegenüber als vergleichsweise statisch wahr.
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