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News | Mai 2008
19.05.2008
Viele Unternehmen wünschen sich innovativere CRM-Systeme. Eine bloße Überwachung der Kaufaktivitäten des Kunden reicht nicht mehr aus. Intelligente Lösungen werden gesucht.
Die meisten CRM-Systeme sind auf die Auswertung und Überwachung des Kundenverhaltens orientiert und um dieses Kern-Feature herum aufgebaut. Die deutschen Unternehmer verlangen aber in Zukunft mehr von ihren CRM-Systemen, so ermittelten die Unternehmensberater der xact4u strategy consulting AG. CRM-Software der Generation 2.0 soll laut 71 Prozent der Befragten besser ins mobile Internet integriert sein. Kaum geringer ist das Interesse an einer besseren Integration ins PC-basierte Internet. Der Zugang zu vertrieblich wertvollen Informationen durch RSS-Feeds, iGoogle und Newsletter steht hierbei im Vordergrund. Eine Einbindung in Web 2.0-Anwendungen, so beispielsweise soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn, wünschen sich 63 Prozent der Befragten.
Auch als unmittelbare Vertriebshilfe soll CRM 2.0 deutlich mehr bieten. 70 Prozent der Sales-Manager erwarten automatisch generierte Auftragsprognosen, ähnlich viele möchten konkrete Hilfestellungen des Systems in Vertriebsfragen. Ein umfassenderer Datenzugriff, Möglichkeiten zur Realisierung kleiner Marketing-Kampagnen und eine einfachere Bedienung stehen ebenfalls auf der Wunschliste. CRM-2.0-Systeme dürften sich nicht auf die Überwachung und Analyse des Kunden beschränken, sie sollten vielmehr verkaufsfördernde Instrumente sein, so Mario Pufahl von xact4u. Trotz guter Ansätze der Software-Anbieter sei eine hohe Migrationsbereitschaft der CRM-Systeme nutzenden Unternehmen festzustellen. Dies zeige, dass die Entwickler keinesfalls die Hände in den Schoß legen dürften, so Pufahl abschließend.
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