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News | Mai 2008
21.05.2008
Als weniger störend wird Werbung empfunden, wenn sie die Interessen der Nutzer bedient. Die Akzeptanz für Werbung steigt auch wenn sie Internet-Angebote querfinanziert.
Die Debatte über Relevanz und Effektivität von Werbung in Sozialen Netzwerken geht weiter. Eine Stimme kommt von dem Anbieter Prospectiv, der in einer Umfrage herausfand, dass 58 Prozent der Werbung sehr wenig und 29 Prozent der Werbung überhaupt nicht den besonderen Interessen und Vorlieben der Nutzer entspricht. Nur 13 Prozent der User sind der Meinung, dass Werbeinhalte ihre Interessen berücksichtigen.
Trotzdem sind 56 Prozent der Nutzer der Überzeugung, dass gezielte Werbung, die an ihre spezifischen Interessen gekoppelt ist, die Qualität der Online-Erfahrung verbessert. 62 Prozent würden auf Coupons und Preisnachlässe von Marken oder Produkten reagieren, die sie kaufen. Eine Reaktion auf Newsletter mit Coupons, Ermäßigungen, News und Tipps über bevorzugte Marken könnten sich 24 Prozent der Nutzer vorstellen. 14 Prozent interessieren sich für Einladung zu interaktiven eMail-Gruppen, Online-Foren und Sozialen Netzwerken zum Tauschen und Kommunizieren.
Dass Werbung nicht als störend empfunden wird, sondern als eine Art indirekter Bezahlung, offenbart folgende Zahl: 85 Prozent der User wollen lieber bei einem Sozialen Netzwerk mitmachen, wenn es dadurch kostenlos ist, als bei einem kostenpflichtigen Angebot ohne kommerzielle Werbung. Der nächste Schritt müsse sein, erklärt Jere Doyle von Prospectiv, die Relevanz der Werbung zu verbessern, um Communities zu monetarisieren.
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