Das Internet ist nach wie vor ein Recherche-Medium. Die wenigsten kaufen auch online ein oder lassen sich vom Internet hauptsächlich beeinflussen.
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Das Internet spielt zwar eine wichtige Rolle bei der Recherche vor einem Kauf - aber es ist nur eine Informationsquelle und in der Regel nicht der ausschlaggebende Kanal bei der endgültigen Kaufentscheidung. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine Studie des Pew Internet & American Life Project, das den Prozess der Entscheidungsfindung vor dem Kauf von Musik, Mobiltelefonen und Häusern beobachtete. Auch wenn viele Probanden über das Internet recherchieren, gaben nur sieben Prozent der Musikkäufer zu, dass das Internet einen Haupteinfluss beim Kauf hatte. Bei den Käufern von Mobiltelefonen waren es zehn Prozent, bei den Hauskäufern und -mietern waren es elf Prozent.
Bei der Produktrecherche sieht das schon ganz anders aus. 56 Prozent der Musikkäufer, 39 Prozent der Handy-Käufer und 49 Prozent der Hausinteressenten suchten online. Das Internet sei ein taktisches Werkzeug, erklärt John B. Horrigan vom Pew Internet Project die Funktion des Netzes. Normalerweise werden Kaufentscheidungen nicht durch Online-Recherchen umgestoßen. Bei 48 Prozent der Mobilfunk-Käufer ändert sich die favorisierte Marke allerdings aufgrund von Online-Recherchen. Viele halten den Online-Kanal zwar für hilfreich bei Recherche und Vergleich, die wenigsten bestellen aber auch online. Bei den Musikkäufern waren es beispielsweise nur 22 Prozent, die online herunterluden oder eine CD bestellten.
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