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News | Mai 2008
27.05.2008
Trotz Instant-Messaging, Web 2.0 und wachsender Sicherheitsbedenken ist die eMail nach wie vor das favorisierte Online-Medium und wird es wohl auch in naher Zukunft bleiben.
Für Geschäftskorrespondenz und Kommunikation mit Kunden ist die gute, alte eMail bisher durch nichts zu ersetzen. Dies haben die auf Reputation-Management spezialisierten Marktforscher von Habeas herausgefunden. Trotz aller Sicherheitsbedenken und der wachsenden Bedeutung von Web 2.0 und Instant-Messaging-Programmen habe die Bedeutung von eMail eher noch zugenommen, so Des Cahill von Habeas. Dies müsste vor allem bei der Planung von mobilen Internet-Services mit in Betracht gezogen werden.
67 Prozent aller Befragten sehen eMail als Kommunikationsmedium Nummer eins im Internet, 65 Prozent glauben, dass dies auch in fünf Jahren noch so sein werde. Video-Konferenzen sind mit 19 Prozent weit abgeschlagen, Instant-Messaging ist mit 17 Prozent noch weniger beliebt. SMS und Web-Meetings werden von nur zwölf Prozent der Befragten bevorzugt. Gegenüber den Zahlen von 2007 wächst allerdings die Sorge vor Spam- und Malware-Attacken. 69 Prozent der Befragten äußerten sich besorgt über Phishing und betrügerische Nachrichten, 43 Prozent fürchten eine wachsende Bedrohung auf mobilen Internet-Geräten. 35 Prozent gaben an, nicht zu wissen, wie sie auf böswillige eMails reagieren sollen.
Auch eMail-Marketing hat wenig von seiner Bedeutung verloren. Allerdings müssten dem Empfänger mehr Möglichkeiten gegeben werden, den Empfang und den Inhalt von Newslettern und Werbe-eMails zu beeinflussen. Dies wünschen sich 88 Prozent der Nutzer. Opt-In-Lösungen im Werbungs- und Newsletter-Versand werden von 80 Prozent der Befragten bevorzugt. Tägliche und ungewollte Newsletter-Bombardements können der werbenden Firma hingegen empfindlich schaden. Die Weitergabe von eMail-Adressen von Firmen an Dritte sehen 80 Prozent der Befragten als Problem an.
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