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02.06.2008 - Nutzer wollen schneller und einfacher online einkaufen in einer ansprechenden Umgebung. Anbieter von eShops sollten über die verstärkte Implementierung von Web 2.0-Technologien nachdenken.

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eCommerce: Web 2.0-Technologie wird kaum genutzt

02.06.2008

Nutzer wollen schneller und einfacher online einkaufen in einer ansprechenden Umgebung. Anbieter von eShops sollten über die verstärkte Implementierung von Web 2.0-Technologien nachdenken.

Wenig innovative eShops erweisen sich laut den Marktforschern von Gartner zunehmend als Wachstumsbremse für den Online-Handel. Nutzer reagieren frustriert und unzufrieden, wenn ihre Einkäufe durch unzuverlässige Technik, unübersichtliche Seiten und umständliche Auswahl- und Bezahlprozeduren behindert werden. Viele Firmen hätten ihre eCommerce-Seiten hastig zu Beginn des eShopping-Booms eröffnet und kämpften nun mit den technischen Problemen und sinkenden Käuferzahlen, so Gene Alvarez von Gartner. Dabei gebe es längst frei verfügbare Technologien, die die Kundenzufriedenheit wieder steigern könnten.

Mittels AJAX, einem Konzept für asynchrone Datenübertragung zwischen Server und Browser, können verschiedene Segmente einer Website unabhängig voneinander neu geladen und um Daten ergänzt werden. Wieder und wieder die Seite neu laden, mehrfach die gleichen, persönlichen Daten eingeben und eine Kaufabwicklung, die sich über mehrere Unterseiten erstreckt - all dies könne mit AJAX vermieden werden. Viele Web 2.0-Anwendungen, wie beispielsweise Flickr und GoogleMaps, nutzen das Konzept bereits seit einiger Zeit erfolgreich.

Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass Käufer auf nur einer Seite ihre gesamte Kaufabwicklung durchführen könnten. Die Preise der im Warenkorb befindlichen Produkte werden ohne neues Laden zu einer Gesamtsumme zusammenaddiert, durch Echtzeit-Datenabgleich können Fehler bei der Dateneingabe- und Übernahme vermieden werden. Ebenso können Mashups integriert werden, die beispielsweise mittels lokaler Suche auf einem virtuellen Stadtplan an die nächste Filiale verweisen und auf Sonderangebote aufmerksam machen. All diese Anwendungen seien nicht der alleinige Nutzen von AJAX, erläutert Gene Alvarez weiter. Das Konzept könne aber dem Kunden den gesamten Kaufvorgang wesentlich erleichtern und attraktiver machen, das sich wiederum positiv auf die Verkaufszahlen auswirke.

 


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