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News | Juni 2008
10.06.2008
Die Spanier und Engländer führen in Europa bei der Nutzung mobiler sozialer Netzwerke. Die Aktivitäten sind dabei dieselben wie im stationären Web.
In Europa verwenden 30 Prozent aller Handy-Nutzer, die in sozialen Online-Netzwerken eingetragen sind, ihr Mobiltelefon für den Zugriff auf soziale Netzwerke. Entweder zum Senden von Nachrichten, Anzeigen von Bildern und sogar zum Hinzufügen von Freunden zu ihren Netzwerken. Das geht aus einer Untersuchung von Nielsen Mobile hervor. Das Senden und Lesen von Nachrichten sind die führenden sozialen Networking-Aktivitäten mit 56 und 50 Prozent. Zu anderen beliebten Aktivitäten zählen das Hochladen von Fotos mit 31 Prozent, das Hinzufügen von Freunden mit 24 Prozent sowie das Anzeigen oder Aktualisieren von Profilen mit 15 und 13 Prozent. Viele mobile soziale Networker senden einander Nachrichten über ihre Netzwerke, wodurch möglicherweise in einigen Fällen Textnachrichten ersetzt werden, erklärt Jeff Herrmann. Doch ein Viertel der Benutzer in Europa füge über das Mobiltelefon tatsächlich Freunde hinzu. So könnten Freundschaften, die in der realen Welt geschlossen werden, kurz darauf bequem zur digitalen Liste hinzugefügt werden.
An der Spitze der mobilen Nutzer stehen die Spanier mit 50 Prozent der Online-Networker, die über das Telefon auf ihre Konten zugreifen. Das aktuelle Schlusslicht bildet Deutschland mit 15 Prozent. Nach Einschätzungen von Nielsen Mobile sind die Potenziale in Deutschland allerdings hoch. Rein quantitativ kamen die meisten Nutzer mobiler sozialer Netzwerke im ersten Quartal 2008 aus Großbritannien. Dort griffen 800.000 Handy-Nutzer oder 1,7 Prozent aller Handy-Nutzer im Land auf diese Services zu. Die führenden Websites für soziales Networking sind in den meisten europäischen Ländern Facebook, MySpace und MSN.
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