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News | Juni 2008
11.06.2008
Die Laune der Online-Händler bessert sich: Mehr reale und prognostizierte Umsätze. Die Produktpalette bleibt unberührt.
59,1 Prozent der Händler, die ihre Produkte in Deutschland über das Internet vertreiben, rechnen mit steigenden Umsätzen. In den zwei vergangenen Jahren waren die Prognosen mit 41,3 Prozent und 54 Prozent noch deutlich verhaltener. Das geht aus der Studie eCommerce 2008 hervor, die von EuPD Research im Auftrag von PayPal Deutschland durchgeführt wurde. 65,4 Prozent der befragten Händler gaben zudem an, dass der Online-Umsatz in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sei. In den zwei vorherigen Jahren lagen die Ergebnisse bei 62,2 Prozent und 68,5 Prozent.
Die Online-Palette der verkaufsstarken Produkte hat sich nicht sonderlich verändert. Immer noch machen die meisten Verkäufe mit 13,6 Prozent elektronische Produkte und CDs/DVDs aus. Es folgen Bücher/Zeitschriften mit 10,5 Prozent, Mode mit 9,9 Prozent und Film-/Musik-/Software-Downloads mit 8,1 Prozent. Aber auch Produkte, die traditionell als schwer im Internet handelbar gelten, finden in den Online-Shops der befragten Händler regelmäßig Abnehmer. Hierzu zählen mit 5,7 Prozent etwa Lebensmittel/Getränke, mit 5,1 Prozent Uhren/Schmuck oder mit 4,3 Prozent Produkte aus dem Bereich Pflanzen/Garten/Heimwerken.
Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt für die befragten Online-Händler die Art des Bezahlverfahrens im eigenen Shop. 81,2 Prozent der befragten Händler halten es für ein wichtiges oder sehr wichtiges Erfolgskriterium; im Vorjahr waren es 79,9 Prozent. 31,6 Prozent planen den Ausbau der Angebotspalette an Bezahlverfahren für die kommenden Monate.
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