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News | Juni 2008
12.06.2008
eTicketing basierend auf Near-Field-Communication soll weitere Verbesserungen erfahren. Vorreiter ist Frankfurt und der dortige Verkehrsverbund.
Eine neue Ausbaustufe für kontaktlose Fahrkarten soll nun in Kraft treten. Im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) werden in Zusammenarbeit mit T-Systems, Nokia und Venyon Verbesserungen eingeführt. Dazu zählt, dass eTicket-Besitzer das Ticket bei der Fahrkartenkontrolle nicht mehr im Display des Mobiltelefons anzeigen müssen. Das NFC-fähige Mobiltelefon muss lediglich in der Nähe des Kontrollgerätes sein. Zudem möchte der RMV in absehbarerer Zeit das NFC-Fahrkartensortiment beispielsweise mit Zeitkarten erweitern. Dazu wird es möglich gemacht, die Tickets auf der SIM-Karte zu speichern, um so einen Wechsel des Telefons zu erleichtern.
Um eine einheitliche Nutzerführung beim Ticketkauf per Handy zu gewährleisten, wird man auf den, vom RMV mitentwickelten, eTicket-Standard setzen. Das vereinheitlicht das Auslesen der Tickets und schließt erstmals alle NFC-fähigen Handy-Modelle ein. Parallel dazu wird der RMV seine zurzeit nur in Frankfurt an den Haltestellen verfügbaren NFC-Kontakt-Punkte auf das gesamte RMV-Gebiet ausweiten. So wird neben dem Ticketkauf auch das mobile Abrufen von aktuellen Fahrplaninformationen und sonstigen Neuigkeiten verbundweit möglich. Kunden sollen sich an allen Haltestellen über den Fahrplan, die tatsächlichen Abfahrtszeiten, Betriebsstörungen oder Sonderverkehr informieren können.
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