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News | Juni 2008
17.06.2008
Während andere Werbeformen mit weniger Wachstum rechnen müssen, legt die Online-Werbung weiter zu. Die konjunkturelle Gesamtentwicklung scheint der Online-Werbung nichts anzuhaben.
Die schlechte Nachricht: Die Medien- und Media-Entscheider in Deutschland haben ihre Erwartungen an die Entwicklung des deutschen Werbemarktes deutlich nach unten korrigiert. Die gute Nachricht: Die Online-Werbung bleibt Wachstumstreiber unter den Mediengattungen. Prognosen für TV und Print sind dagegen stark rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Deutschen Werbebarometer I/08 von kress und United Internet Media hervor, das auch eine deutliche Eintrübung des Optimismus in der Medienbranche für das zweite Halbjahr 2008 vorhersagt.
Während die Minderheit der Befragten von steigenden Werbeumsätzen bei Publikumszeitschriften (11,1 Prozent), Tageszeitungen (12,5 Prozent), Plakaten (18,8 Prozent), Radio (20,2 Prozent), TV (27,2 Prozent), und Fachzeitschriften (27,5 Prozent) ausgeht, sind 94,1 Prozent der Medien- und Media-Entscheider von einem weiteren Wachstum des Online-Werbemarktes überzeugt. Das ist, nach Angaben des Werbebarometers, die höchste Quote seit bestehen der Umfrage. Zum Vergleich: im Erhebungszeitraum II/2007 waren es noch 91,3 Prozent. Gleichbleibend hoch gegenüber der Vorwelle fielen die Anteile der positiven Wachstumsprognosen bei Direkt-Marketing mit 49,8 Prozent und Verkaufsförderung mit 38,7 Prozent aus. Auch bei der Prognose konkreter Wachstumsraten ist Online mit 17,6 Prozent prognostiziertem Umsatzwachstum weiterhin Primus und kann seinen Vorsprung gegenüber den anderen Medien weiter ausbauen. In der Vorwelle lagen die Prognosen bei 16,4 Prozent.
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