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News - Archiv Juni 2008

20.06.2008 - Gezielter Werbung ausliefern, bedeutet auch Geld sparen - besonders im Video Bereich ein Grund für den Erfolg von zielgenauer Werbung. Doch Datenschutzbedenken und andere Hürden stehen dem entgegen.

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Aufstieg des Behavioral-Targetings

20.06.2008

Gezielter Werbung ausliefern, bedeutet auch Geld sparen - besonders im Video Bereich ein Grund für den Erfolg von zielgenauer Werbung. Doch Datenschutzbedenken und andere Hürden stehen dem entgegen.

Behavioral-Targeting bekommt eine Menge Medien-Hype – guten wie schlechten. Aber Behavioral-Targeting sei, nach Meinung von David Hallerman von eMarketer, nicht nur die Werbemethode des Tages. Man habe die Möglichkeit das Verhalten der Internet-Nutzer zu beobachten und entsprechend die Werbung auf die Vorlieben der User abzustimmen. Das macht auch die Erfolgsaussichten für diese Art der Werbung aus. Die Ausgaben für die zielgenaue Werbung sollen nach einer Prognose von eMarketer von 775 Mio. US-Dollar in 2008 auf 1,1 Mrd. US-Dollar in 2009 und 4,4 Mrd. US-Dollar in 2012 steigen.

Die Hürden für Behavioral-Targeting sind laut eMarketer die Bedenken der Werbetreibenden, dass, trotz der Technologie, ihre Werbung in einem unangemessenen Kontext auftauchen könnte. Zum anderen haben Marketer Angst, dass Zielgruppen zu gezielt angesprochen werden und sie dann so klein werden, dass die jeweiligen Reichweiten ineffektiv sind. Last but not least kommen auch noch Datenschutzbedenken hinzu. In dieser Woche prüft zudem die US-amerikanische Federal Trade Commission das Behavioral-Targeting-Modell.

Einer der großen Wachstumstreiber für Behavioral-Targeting innerhalb der nächsten vier Jahre sollen Online-Videos sein. Zwar wächst Online-Video zackig, aber Werbung rund um die Videos ist hochpreisig. Wenn mehr Videos online verfügbar sind, werden die Werbetreibenden Behavioral nutzen, um die Werbung gezielter auszuliefern und so Media-Käufe kosteneffektiver zu machen. 2012 soll in den USA der Anteil von Behavioral-Targeting 8,6 Prozent an den Gesamtausgaben für Online-Werbung und 25 Prozent an den Display-Ads ausmachen.

 


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