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News | Juni 2008
20.06.2008
Ein Forschungsprojekt der Uni Leipzig möchte für kabelloses Breitband neue Software entwickeln, sie mit Unternehmen einsatzfähig machen und auch neue mobile Geschäftsmodelle untersuchen.
In einigen Regionen Deutschlands ist kein breitbandiges Internet verfügbar. Das stört die Anwender und schwächt den Standort. Der Lehrstuhl für Rechnernetze und verteilte Systeme und der Stiftungslehrstuhl für Angewandte Telematik am Institut für Informatik an der Universität Leipzig starten zur Bekämpfung dieser Lücken das Forschungsprojekt UbiMesh. Im Wesentlichen sollen die unterversorgten Regionen dann mittels drahtloser Mesh-Netze und Peer-to-Peer(P2P)-Anwendungen angeschlossen werden. Gefördert wird dieses Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Es ist geplant, die Forschungsergebnisse für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ostdeutscher Unternehmen nutzbar zu machen.
Ziel des Projektes ist der Aufbau eines drahtlosen Mesh-Netzes mit neuartiger Protokollsoftware und P2P-Anwendungen für den mobilen schnellen Internet-Zugang über WiFi-Netztechnologie. Die von den Informatik-Forschungsgruppen entwickelten Softwareprototypen sorgen zusätzlich für eine leistungsstarke Datenübertragung. Die Software basiert auf international anerkannten Forschungsergebnissen. Neben der Ausreifung der vorhandenen Software zu marktfähigen Produkten stellen betriebswirtschaftliche Untersuchungen ein weiteres Ziel des Forschungsprojekts dar. So wird die Tragfähigkeit neuer Geschäftsmodelle für das zukünftige mobile Internet untersucht.
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