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News | Juni 2008
23.06.2008
Die Auktionsplattform eBay versucht an Anziehungskraft zu gewinnen. Dazu werden externe Entwickler eingebunden sowie Käufer und Verkäufer stärker abgesichert.
eBay.com möchte sich für die Anwendungen Dritter öffnen und damit eine engere und lukrativere Zusammenarbeit mit externen Entwicklern eingehen. Das ließ das Online-Auktionshaus auf der eBay Developers Conference in Chicago verlauten. Demnach soll die etwa 70.000 Mann starke Entwicklergemeinschaft die Möglichkeit bekommen attraktive Tools an die eBay-Seller zu liefern, die damit ihre Verkäufe optimieren können. Man rechne auf Seiten von eBay mit Erfolg, da die inhouse entwickelte Applikation Selling-Manager von etwa 700.000 Verkäufern genutzt wird. Zudem sind 28 Prozent der gelisteten Anwendungen, die auf eBay-Web-Services zugreifen, extern entwickelt worden. Die Entwickler sollen auch Zugang zu bisher nicht verfügbaren Daten von eBay bekommen.
Gleichzeitig erklärt die Online-Auktionsplattform, dass man den Käufer- und Verkäuferschutz erhöhen möchte. Man wolle die Kraft von eBay und PayPal verbinden, erklärt Lorrie Norrington von eBay. So wolle man die Käufer zu 100 Prozent versichern, wenn sie mit PayPal zahlen und Verkäufer in den meisten Fällen auch, wenn sie Zahlungen über PayPal erhalten. Beispielsweise bei nicht empfangenen Artikeln oder bei Artikeln, die nicht mit dem gekauften Artikel übereinstimmen, tritt der Schutz in Kraft. Der volle Schutz soll im Herbst dieses Jahres, pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft, in Kraft treten.
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