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26.06.2008 - Internet-Nutzer zeigen eine wachsende Präferenz für vielfältige Internet-Dienste. Damit ergeben sich zusätzliche Einnahmemöglichkeiten für Breitbandanbieter mit starker Netwerk-Infrastruktur.

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Breitbandnutzungsgewohnheiten in Europa

26.06.2008

Internet-Nutzer zeigen eine wachsende Präferenz für vielfältige Internet-Dienste. Damit ergeben sich zusätzliche Einnahmemöglichkeiten für Breitbandanbieter mit starker Netwerk-Infrastruktur.

Breitbandkunden stellen zusehends steigende Erwartungen und Performance-Ansprüche an die Provider. Das Verlangen nach verstärkt personalisierten, erfahrungsbasierten und hochwertigen Diensten wird größer. Gerade darin aber liegt für Anbieter eine Chance zur Umsatzsteigerung. Zu diesem Ergebnis kam nun eine Studie von Juniper Networks, für die 5.000 Breitband-Nutzer in Westeuropa befragt wurden. Die überwältigende Mehrheit von 79,9 Prozent gab dabei an, dass ihr Breitbandanschluss regelmäßig von mehreren Usern genutzt wird. Außerdem verwenden 39,3 Prozent der Befragten fünf oder mehr Benutzer-Identitäten mit unterschiedlichen Passwörtern zum Zugriff auf verschiedene Online-Dienste.

Wenn sich Anbieter nun die Intelligenz leistungsfähiger Netzwerk-Infrastrukturen zunutze machen, können sie jedem einzelnen User persönliche Bandbreiten und Performance-Profile bieten. Service-Provider können dann durch individuelles Anbieten von kostenpflichtigen Diensten einen Zusatznutzen schaffen. Das steigere ebenfalls die Zufriedenheit der Kunden, die durchaus Bereitschaft zeigten, mehr für Premium-Dienste zu zahlen, wenn sie im Gegenzug bei weniger anspruchsvollen Angeboten sparen könnten.

Konsumenten nutzen das Internet für eine breiter werdende Palette von Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationsdiensten. 24,8 Prozent der Befragten nutzen Social-Networking-Sites als wichtige Kontaktmöglichkeit, 37,5 Prozent glauben an einen wachsenden Einfluss in der Zukunft. Dagegen verliert die traditionelle Telekommunikation an Bedeutung. 41,7 Prozent messen ihrem Festnetz-Telefonanschluss nur noch geringen Stellenwert bei, 35,6 Prozent empfinden eine sinkende Bedeutung des traditionellen Fernsehprogramms. Dagegen erwarten 61,3 Prozent, dass IPTV immer wichtiger für ihren Lebensstil wird. Möglichkeiten für Service-Provider lassen sich klar ablesen. Anforderungen der Verbraucher wechselten zwar abhängig vom angefragten Dienst, die Qualitätsgrundlage bilde jedoch immer eine leistungsstarke Netwerk-Infrastruktur. Deren Einrichtung sei gleichermaßen Mittel zur Kundenbindung und Einnahmensteigerung, erklärt Paul Gainham von Juniper Networks.

 


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