Film- und Fernsehangebote im Netz werden immer häufiger von mobilen Endgeräten aus abgerufen. Deren Nutzer weisen interessante Besonderheiten auf.
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Laut einer Analyse des Marktforschungsinstituts In-Stat gab es zuletzt zwei Entwicklungen, die eine wesentliche Veränderung der Nutzung von Online-Videoinhalten nach sich zogen. Zum einen hat die Internet-Übertragung nutzergenerierter und professionell produzierter Inhalte Fernsehzuschauer aus ihren Wohnzimmern vor den Computer gelockt. Zum anderen verbesserte die Entwicklung hoch-qualitativer mobiler Endgeräte mit Möglichkeit zur wLan-Nutzung den mobilen Netzzugang im Allgemeinen. Mittlerweile greift mehr als jeder Zweite auf Online-Videoangebote zu, bevorzugt in mobiler Form.
Auffällig ist, dass auf mobile Übertragung zugeschnittene Highlight-Videos bei den Nutzern weniger Anklang finden als Angebote in voller Länge. Außerdem erkennt die Studie zwei verschiedene Verhaltensmodelle beim Ansehen mobiler Videoinhalte – „Wartezimmer“ und „Freizeit“. Während Konsumenten in Situationen, in denen nur wenig Zeit zur Verfügung steht, bevorzugt kleinere Geräte wie Handys oder mobile Media-Player nutzten, griffen sie dagegen ohne Zeitdruck vor allem auf Geräte mit größerem Bildschirm wie beispielsweise Notebooks zurück, erklärt David Chamberlain von In-Stat.
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