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News | September 2008
01.10.2008
Eine Studie prüft, wie sicher die deutschen Funknetze sind. Und gibt auch gleich Tipps zur Verbesserung der Sicherheit.
Der Computer-Notdienst PC-Feuerwehr hat in einer Studie WLAN-Netze in 20 Städten untersucht. Dabei erwies sich jedes elfte Funknetz als unzureichend verschlüsselt. Am unsichersten schnitten dabei die Funknetze ein Augsburg ab. 14, 7 Prozent waren unzureichend gesichert. Dresden und das rheinische Oberberg erwiesen sich in Bezug auf WLAN als Spitzenreiter. Nur 5,4 der Funknetze waren ungesichert. Fast ebenso gute Werte zeigte der Drittplazierte Darmstadt; hier waren nur etwa 5,6 Prozent der Netze schlecht oder gar nicht verschlüsselt.
Insgesamt fiel die Bilanz positiv aus: Im Vorjahr waren die Zahlen der offenen Netze noch doppelt, teilweise auch dreimal so hoch. Das beste Beispiel dafür ist München: war hier 2007 noch jedes dritte WLAN ungeschützt, ist es 2008 nur noch jedes elfte. Die Auswertung ergab, dass Internetnutzer vorsichtiger geworden seien, sagte Michael Kittlitz von PC-Feuerwehr. Dennoch gebe es für Hacker weiterhin genügend Angriffsfläche, weil viele User ihr WLAN nicht ausreichend schützen. Aus dem Grund gibt PC-Feuerwehr Tipps, wie Sicherheitslücken zu minimieren sind.
Voreingestellte Passworte sollten direkt geändert werden; das möglichst in regelmäßigen Abständen. WLAN-Nutzer sollten die Fernkonfiguration in den Einstellungen ihres Funknetzes deaktivieren und eine WEP Verschlüsselung möglichst auf eine WPA2 Verschlüsselung aktualisieren. Wenn WLAN gerade nicht benötigt wird, kann es ohne Bedenken abgeschaltet werden. Bei der Nutzung des Funknetzes sollte man nach Möglichkeit Kanal zehn benutzen, da dieser lediglich mit 0,7 Prozent genutzt wird.
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