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News | Oktober 2008
02.10.2008
Eine Studie beleuchtet Sicherheitsmängel deutscher Computer. Viele PCs sind demnach über Video- und Bilddateien angreifbar.
Im Rahmen einer Studie hat das Deutsche Sicherheitsnetz e.V. (Desine) herausgefunden, dass die Mehrheit deutscher PCs Sicherheitsmängel aufweist. So lassen sich 63,8 Prozent der Privatcomputer in Deutschland über manipulierte Video- und Bilddaten per Browser angreifen. Davon betroffen sind laut Analyse Browser und Multimedia-Programme aller Hersteller. Bereits durch bloßes Ansehen eines Videos oder Aufrufen einer Web-Seite lässt sich demnach ein Spionageprogramm auf den PC des Anwenders übertragen.
Zwar denken die meisten Menschen daran, Browser und Betriebssystem zu aktualisieren, bei Darstellungsprogrammen für Bild, Text und Videodateien sähe das jedoch anders aus, sagt der Vorsitzende Dr. Frank Bock. So wiesen allein 24,8 Prozent aller fehlerhaften PCs Schwachstellen innerhalb des Java-Plugins auf, 20,3 Prozent aller Flash-Player seien angreifbar und 10,1 Prozent aller PCs ließen sich über PDF-Dokumente manipulieren. Über die Vereins-Web-Seite können Computer-Nutzer einen kostenlosen Browsercheck vornehmen und Tipps zum Beheben eventuell gefundener Schwachstellen geben lassen.
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