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News | Oktober 2008
07.10.2008
Display-Werbung hat zunehmend mit sinkenden Rücklaufquoten zu kämpfen. Mit einem Tool sollen Marketer nun verfolgen können, welchen Links Nutzer stattdessen folgen.
Die Online-Werbeagentur Eyeblaster hat mit Channel Connect for Search einen Dienst gestartet, der Marketern neue Einblicke in das Verhalten potentieller Konsumenten ermöglichen soll. Die Mehrheit der Nutzer, die auf Web-Seiten mit Werbeanzeigen konfrontiert werden, folgt diesen nicht, sondern geht zu anderen Web-Inhalten über. Das Tool soll es Werbetreibenden nun durch Platzierung eines Cookies auf dem Nutzer-PC ermöglichen, der Spur des Users zu folgen und nachzuvollziehen, zu welchen Online-Angeboten es ihn stattdessen zieht.
Was Datenschützer auf die Barrikaden treiben dürfte, könnte sich für Marketer als wertvolles Informationsinstrument erweisen, erklärt Dean Donaldson von Eyeblaster: Klickraten lägen bei Display-Werbung nur noch bei maximal 20 Prozent, daher sei es von größter Wichtigkeit zu erfahren, was die restlichen 80 Prozent der User tun. Eyeblaster vermutet einen engen Zusammenhang zwischen Display-Werbung und Suchabfragen und hofft mit dem zunehmend negativen Image der Werbeanzeigen aufräumen zu können. Die Erkenntnisse durch Anwendung des Tools könnten vielen enttäuschten Werbetreibenden die Augen öffnen, indem sie verdeutlichen, zu wie vielen Produktsuchen Display-Werbung die User animiert, hofft das Online-Unternehmen.
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