Immer mehr Menschen entwickeln in virtuellen 3D-Welten eine parallele Existenz - in diesem entstehenden Markt bieten sich zunehmend Chancen für Content- und Applikationsdienstleister.
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Im Jahr 2013 sollen weltweit 33 Millionen Nutzer in virtuellen 3D-Welten registriert sein. Wie die Evolution der entsprechenden Wertekette aussieht und welche Möglichkeiten sich für unterschiedliche Unternehmen und Serviceanbieter ergeben, analysierte eine Studie der US-Marktforschungsfirma Parks Associates. Bisher sind hauptsächlich als Provider, Webspace-Bereitsteller und Betreiber von Web 2.0-Angeboten in diesem Geschäftsfeld aktiv, aber das wird sich nach Einschätzung der Experten schon bald ändern.
Insbesondere Entwickler von Inhalten und Applikationen für virtuelle 3D-Welten werden immer wichtiger, so Yuanzhe Cai von Parks Associates. Ohne einen ansprechenden Inhalt und attraktive Betätigungsmöglichkeiten seien virtuelle Welten nichts als leere Shopping-Malls. Die Industrie müsse über ihre Fixierung auf nutzergenerierte Inhalten hinauskommen und selbst attraktive Inhalte für potentielle Konsumenten bereitstellen. Firmen, die sich auf die Erstellung professionell programmierter Inhalte, Aktivitäten oder auch Shopping-Möglichkeiten für virtuelle Welten spezialisieren, könnten also durchaus auch in der realen Welt profitieren.
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