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27.10.2008 - Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren halten wenig von Marketing-Botschaften in sozialen Netzwerken. eMail- und Direkt-Marketing sind in dieser Zielgruppe effektiver.

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Nutzer wollen ihre Werbekanäle selbst bestimmen

27.10.2008

Konsumenten zwischen 18 und 34 Jahren halten wenig von Marketing-Botschaften in sozialen Netzwerken. eMail- und Direkt-Marketing sind in dieser Zielgruppe effektiver.

Werbung in sozialen Netzwerken ist offenbar nicht nur umstritten, sondern auch in bestimmten Zielgruppen weniger effektiv als andere Methoden. Dies fand eine Untersuchung der US-Marketingfirma ExactTarget in Zusammenarbeit mit der Ball State University, Indiana, heraus. In der Zielgruppe der 18 bis 34jährigen hat eMail- und Direkt-Marketing offenbar einen deutlich größeren Einfluss und eine höhere Akzeptanz. Laut Mike Bloxham von der Ball State University wollen Nutzer dieser Altersgruppe das Gefühl haben, ihren Medienkonsum und ihre Daten kontrollieren zu können. Werbung in sozialen Netzwerken könne dieses Vertrauen verringern, bei eMail- und Direkt-Marketing seien die Nutzer schon auf Werbebotschaften eingestellt.

Auch bei SMS-Werbebotschaften zeigen sich Nutzer gegenüber unverlangt zugesandter Werbung skeptisch: Obwohl 20 Prozent der Internet-affinen Konsumenten ihre Mobilfunknummer für SMS-Marketing-Kampagnen zur Verfügung gestellt haben, wollen sie nur wirklich wichtige Informationen wie Service-Mitteilungen oder Finanz-Warnungen über diesen Kanal erhalten. US-College-Studenten sind zudem über das hohe Spam-Aufkommen besorgt und außerdem mehrheitlich der Überzeugung, dass Marketer in sozialen Netzwerken und SMS ohne Beschränkungen agieren könnten. Marketer sollten also nicht der Überzeugung sein, dass diejenigen Medien, welche die Nutzer für Nachrichten, Informationen und Unterhaltung nutzten, automatisch auch für Marketing-Maßnahmen am geeignetsten seien, so Mike Bloxham abschließend.

 


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