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06.11.2008 - Deutsche Konsumenten treffen ihre Kaufentscheidungen immer häufiger im Internet. Gerade auf Mitmach-Portalen herrscht eine hohe Markenpräsenz.

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Web 2.0 ist Meinungsbilder

06.11.2008

Deutsche Konsumenten treffen ihre Kaufentscheidungen immer häufiger im Internet. Gerade auf Mitmach-Portalen herrscht eine hohe Markenpräsenz.

Die Mediennutzung aller Konsumentengruppen verlagert sich zusehends in Richtung konsumentengenerierter Medien. So ist es kaum verwunderlich, dass das Web 2.0 mittlerweile zu einem elementaren Feld erfolgreicher Marketing-Kampagnen geworden ist. Werbetreibende können sich dieser Entwicklung nicht entziehen und müssen daher die verschiedenen Kommunikationskanäle des Web 2.0 in ihre Verkaufs- und Werbestrategien mit einbeziehen. Dies sind die Resultate der von der ethority GmbH & Co. KG, dem Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V und des HighText Verlags initiierten Studie "Brands in Social Media".

Im Zeitraum von August bis September 2008 untersuchte die Studie mehr als eine Million Meinungsäußerungen in Weblogs, Foren, Microblogging-Diensten, sozialen Netzwerken und auf Videoplattformen. Für diese Buzz-Analyse wurden authentische Nutzeräußerungen zu 500 Marken aus 10 verschiedenen Branchen erhoben. Für die Erhebung dieser Datenmengen setzte ethority die eigene Crawler- und Klassifizierungstechnologie „gridmaster“ ein. Dabei wurde die Quantität der Markennennungen auf den jeweiligen Plattformen gemessen und wie stark sich die jeweilige Markenkommunikation auf die Kommunikationskanäle der konsumentengenerierten Medien aufteilt.

Die Ergebnisse zeigen, dass soziale Medien mittlerweile ein zentraler Marktplatz für Marken- und Produktempfehlungen sind, allen voran Online-Foren. Im Bezug auf die Quantität von Markennennungen sie der beliebteste Kommunikationskanal der deutschen Internet-Nutzer. Diese große Menge der erfassten Äußerungen über alle Branchen hinweg, lassen auf ein überdurchschnittliches Markenbewusstsein in den konsumentengenerierten Medien schließen. Besonders intensiven Austausch über Marken führen laut Studie im deutschsprachigen Internet die autoaffinen Internetnutzer. Keine andere Nutzergruppe präsentiere sich derart performativ.

 


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