Marketing-Verantwortliche verlangen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach effizienten Online-Instrumenten. Daher sind besonders performance-orientierte Methoden wie Behavioral Targeting und Affiliate Marketing im Kommen.
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Einer Studie der Technischen Universität (TU) München in Kooperation mit dem Internet-Marketing-Spezialisten ValueClick zufolge gewinnen in Zeiten der Krise leistungsorientierte Methoden im Online-Marketing die Oberhand. Gerade Behavioral Targeting entwickelt sich laut Erhebung zum Trend. So überlegen 66 Prozent der Online Marketing-Entscheider, im kommenden Jahr verhaltensorientierte Werbetechniken einzusetzen. Knapp 29 Prozent davon haben bereits konkrete Pläne zur Einführung im Jahr 2009. Da Unternehmen ihre Online-Marketing-Budgets so effizient wie möglich einsetzen wollen, entdeckten sie gerade Behavioral Targeting als wirkungsvolles Instrument, um Streuverluste bestmöglich zu vermeiden, erklärt Prof. Dr. Florian von Wangenheim vom Lehrstuhl für Dienstleistungs- und Technologiemarketing.
Die verstärkte Performance-Orientierung der Unternehmen und Werbekunden spiegelt sich in einem weiteren Studienergebnis wider: Das Abrechnungsmodell „Cost per Order“ (CPO), bei dem die Werbeleistung abhängig von den erzielten Verkäufen vergütet wird, gilt bei den meisten befragten Marketing-Entscheidenden als erfolgreichstes System. Dahinter folgen „Cost per Lead“ (CPL) und „Cost per Action“ (CPA). Auf den hinteren Rängen landen weichere Abrechnungsformen wie „Cost per Click” (CPC) und „Cost per Mille“ (CPM).
Zudem kommt dem Affiliate-Marketing zukünftig eine größere Bedeutung zu. Als weiterer performance-orientierter Online-Marketing-Kanal konnte die Methode bereits im laufenden Jahr deutlich zulegen. So verwendeten bereits 83 Prozent der Studienteilnehmer dieses Instrument, verglichen mit 47 Prozent im Vorjahr. 56 Prozent der Anwender verbinden damit die Hoffnung auf zusätzliche Umsätze, ein Drittel betrachtet Affiliate-Marketing darüber hinaus als wichtige marketingstrategische Komponente. Folgerichtig soll diesem Kanal im kommenden Jahr auch ein deutlich größerer Teil der Online-Marketingbudgets zukommen: Aktuell verwenden 18 Prozent der Unternehmen mehr als 20 Prozent ihres Gesamtbudgets für Affiliate-Marketing; dieser Anteil soll 2009 auf 32 Prozent steigen.
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