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News - Archiv Januar 2009

09.01.2009 - Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf gilt als Musterbeispiel für eine gelungene Web 2.0-Werbekampagne. Seine Erfolgsgeschichte wurde nun im Hinblick auf die Interessen von Werbetreibenden ausgewertet.

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Von Obama lernen heißt siegen lernen

09.01.2009

Barack Obamas Präsidentschaftswahlkampf gilt als Musterbeispiel für eine gelungene Web 2.0-Werbekampagne. Seine Erfolgsgeschichte wurde nun im Hinblick auf die Interessen von Werbetreibenden ausgewertet.

Wie kann eine Marke, ein Produkt oder eine Idee erfolgreich im Internet vermarktet werden? Die Online-Marketing-Agentur Zieltraffic hat hierzu einige Tipps veröffentlicht, die sich aus Barack Obamas erfolgreichem Online-Wahlkampf ableiten. Nach Ansicht der Experten ist es vor allem wichtig, den Nutzern nicht nur Werbemittel zu präsentieren, sondern sie zur aktiven Mitarbeit einzuladen und ihnen nützliche Informationen anzubieten. So diente beispielsweise das Portal my.obama.com nicht nur zu Wahlwerbezwecken, sondern auch zum politischen Austausch über den Kandidaten und seine Politik.

Wichtig sind vor allem Inhalte und Dialog. Nichts ist so schlimm wie ein leeres Diskussionsforum. Noch schlimmer sei es, wie im Fall einer Kampagne des Energieversorgers Vattenfall geschehen, wenn Kritik und Anregungen seitens der Nutzer vom Unternehmen unbeantwortet blieben. Empfehlenswert hingegen ist ein Mehrwert-Angebot; kostenfreie Applikationen und Multimedia-Inhalte verstärken das Interesse an einer Web 2.0-Kampagne. Auch ein Upload-Angebot für kundenerstellte Produktvideos kann zum Erfolg beitragen; Barack Obama war auch hier mit seiner Videoplattform „you-bama“ überaus erfolgreich.

Eine richtig konzipierte, durchgeführte und gepflegte Web-2.0-Werbekampagne kann beim Nutzer echte Nähe zu einem Produkt, einer Marke oder einem Präsidentschaftskandidaten aufkommen lassen. Um diesen Erfolg zu erzielen, sollten im Unternehmen spezielle Community Manager benannt werden, die sich aktiv in die Web 2.0-Diskussionen einbringen. Diese sollten selbst auf unterschiedlichen Web 2.0-Kanälen Debatten anstoßen, bevor die Nutzer markenschädigende Diskussionen im eigenen Forum austragen.

 


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