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News - Archiv Januar 2009

15.01.2009 - Viele Werbetreibende binden den Versand von eMails in ihre Online-Marketing-Kampagnen ein. Neben dem eigentlichen Nachrichteninhalt entscheidet in vielen Fällen dabei bereits die Betreffzeile über Erfolg oder Misserfolg.

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eMail-Marketing: Bessere Öffnungsraten erzielen

15.01.2009

Viele Werbetreibende binden den Versand von eMails in ihre Online-Marketing-Kampagnen ein. Neben dem eigentlichen Nachrichteninhalt entscheidet in vielen Fällen dabei bereits die Betreffzeile über Erfolg oder Misserfolg.

Noch immer wird das Medium eMail – soweit von Empfängerseite erlaubt - von Werbetreibenden gerne genutzt, um Informationen zu verbreiten und Kunden zu akquirieren. Eine Untersuchung der eMail-Marketing-Spezialisten von Epsilon hat nun ermittelt, worauf effizienzbewusste Marketer achten müssen, um dabei hohe Öffnungsraten zu erzielen und somit die Erfolgschancen ihrer Aktion zu maximieren. Zu diesem Zweck analysierte Epsilon knapp 20.000 Kampagnen seiner Geschäftskunden, in deren Rahmen mehr als eine Milliarde eMails verschickt wurden.

Entsprechend den Erwartungen der Experten stellte sich dabei eine negative Korrelation zwischen der Länge der Betreffzeilen und den Öffnungsraten heraus: Je kürzer der Titel desto mehr Kunden sahen sich durchschnittlich den Inhalt der Nachricht an. Jedoch variierte die Intensität dieses Zusammenhangs deutlich von Kunde zu Kunde. Tatsächlich traten im Rahmen der Analyse weitere Aspekte als stärkere Faktoren hervor. Die größte Rolle spielten die Wortwahl und - Reihenfolge innerhalb der Betreffzeile.

So hätten sich Markennamen und der spezifische Nutzen des beworbenen Produkts als erfolgskritische Angaben herausgestellt. Zudem hätte sich das so genannte „Pole Position-Writing“ als ratsam erwiesen, in dessen Rahmen die entscheidenden Informationen an den Beginn der Betreffzeile gesetzt werden. Viele Unternehmen würden, verglichen mit dem Gesamtaufwand ihrer Kampagnen, zu wenig Zeit und Sorgfalt in die Formulierung effektiver Betreffzeilen investieren. In Folge dessen würden sich viele Empfänger die häufig gut gestalteten Inhalte gar nicht erst ansehen, sagt Epsilon-Analyst Thane Stallings.

 


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