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News - Archiv Februar 2009

04.02.2009 - Im Laufe des Jahres 2008 war der Zuwachs besonders groß – die Zahl der Kunden mit Abonnement für Fernsehen im Netz verdreifachte sich nahezu. Eine Entwicklung, die in erster Linie von neuer Technologie in den Haushalten getragen wird.

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IPTV: Mittlerweile über 500.000 Kunden

04.02.2009

Im Laufe des Jahres 2008 war der Zuwachs besonders groß – die Zahl der Kunden mit Abonnement für Fernsehen im Netz verdreifachte sich nahezu. Eine Entwicklung, die in erster Linie von neuer Technologie in den Haushalten getragen wird.

Lag die Zahl von IPTV-Nutzern zum Ende 2007 noch bei rund 180.000 Kunden, so stieg sie bis Ende des vergangenen Jahres in rasanter Weise auf offiziell 536.000 an. Der Hightech-Verband BITKOM verlautbarte diese Zahlen, Bezug nehmend auf eine eigene Untersuchung über das Konsumverhalten im noch jungen IPTV-Bereich. Das Konzept des tagesablaufbestimmenden Flimmerkastens tritt offenbar allmählich in seinen Lebensabend ein. Immer weniger Menschen wollen sich noch an das Programm anpassen, sondern stattdessen das Programm nach ihren Bedürfnissen gestalten; dazu gebe das Internet-Fernsehen dem Zuschauer die Möglichkeit, urteilt Bitkom-Vizepräsident Berg.

Doch Berg erklärt den beginnenden Boom nicht nur durch den Freiheitsdrang des Menschen. Der Grund liege auch in der momentan noch herrschenden Kluft zwischen den herkömmlichen Fernsehsignalen und den immer leistungsfähigeren TV-Geräten. Klar, wer sich einen HD-Screen für teures Geld kauft, der reibt sich im normalen Betrieb zwischen Couch und Sessel schnell die Augen: Das Signal ist zumeist so mäßig, dass das neue Spielzeug statt gestochen scharfer Bilder das überholte, schwammige Geschmiere zeigt.

Ein weiterer begünstigender Aspekt, der das Geschäft mit IPTV künftig zur eierlegenden Wollmichsau zu machen verspricht, ist das mittlerweile recht dichte Breitband-Netz. Das Internet komme jetzt in die Wohnzimmer, so Berg. Fakt ist, dass immer mehr Fernseher eine integrierte Internetschnittstelle haben – der Fernsehsessel muss also künftig nicht mehr verlassen werden, um zu chatten oder eMails abzurufen.

 


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