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23.03.2009 - Bei einem Expertentreffen führender internationaler eMail-Marketer wurden neue Strategien und Methoden erläutert. Die acht wichtigsten Thesen wurden „zum Mitnehmen“ zusammengefasst.

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eMail-Marketing zum Mitnehmen

23.03.2009

Bei einem Expertentreffen führender internationaler eMail-Marketer wurden neue Strategien und Methoden erläutert. Die acht wichtigsten Thesen wurden „zum Mitnehmen“ zusammengefasst.

Auf dem von MarketingSherpa ausgerichteten „eMail-Marketing-Summit“ wurden in diesem Jahr acht Thesen rund um die Werbe-eMail erläutert und analysiert. Als große Probleme wurden von den Experten das zunehmende Spam-Aufkommen sowie die wachsende allgemeine eMail-Flut betrachtet. Daher sei es zunächst wichtig, mit klugen Strategien seine eigenen eMail-Kampagnen aus dieser Flut hervortreten zu lassen. Dabei sei nicht Masse, sondern Effektivität und Qualität entscheidend; schlecht gemachte Werbung möchte niemand lesen. Genaue Performance-Tests, so These zwei, können zwar versteckte Schwächen finden, sind aber nur schwer durchzuführen, da sie meist von der Teilnahmebereitschaft der Empfänger abhängen. Mit kleinen Belohnungen für die Teilnahme an solchen Tests, beispielsweise Rabattgutscheinen, könnten mehr Empfänger motiviert werden.

Die Segmentierung von Kundendaten sei immer noch nicht selbstverständlich geworden, so These drei. Dabei sind eMail-Marketing-Kampagnen, welche von den persönlichen Vorlieben oder einfach nur von der Online-Aktivität des Konsumenten gesteuert werden, um ein vielfaches effektiver als ungezielte Massenversendungen. Kampagnen zu bestimmten Anlässen, so These Nummer vier, sind ebenfalls erfolgreicher als wöchentliche Versendungen „nach Stundenplan“. Zum Anlass von Rabattaktionen, Website-Renovierungen oder AGB-Änderungen versandte Werbe-eMails haben eine um 84 Prozent bessere Öffnungsrate. These Nummer fünf schlägt Kategorisierungen von eMail-Werbebotschaften vor, die sich am Kundeninteresse orientieren; so beispielweise „Lifestyle“, „Büro“ oder „Freizeit“.

eMail-Marketing und Web 2.0 sollten sich laut These sechs nicht als Konkurrenten betrachten, sondern Synergieeffekte nutzen. Auch im eMail-Marketing gäbe es durchaus Bereitschaft seitens der Nutzer zur aktiven Teilnahme, beispielsweise durch Foto- oder Videouploads, Blogeinträge oder ähnliches. Bisher zu wenig Aufmerksamkeit bei der Planung von eMail-Kampagnen widerfährt laut These sieben der Internationalität der Empfänger. Anrede und Inhalt sollten auf das jeweilige Empfängerland abgestimmt werden, Höflichkeitsregeln und Bildgestaltung inbegriffen. These Nummer acht unterstreicht schließlich das bisher gesagte: Wer günstig und effektiv werben will, kommt um eMail-Marketing nicht herum.

 


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