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27.03.2009 - In schlechten wirtschaftlichen Zeiten verstärkt sich traditionell der Wettbewerb in nahezu alle Branchen. Die Dienstleistungen zum Einbinden von IT in Geschäftsprozesse gehören ebenfalls dazu.

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Preise für IT-Services fallen

27.03.2009

In schlechten wirtschaftlichen Zeiten verstärkt sich traditionell der Wettbewerb in nahezu alle Branchen. Die Dienstleistungen zum Einbinden von IT in Geschäftsprozesse gehören ebenfalls dazu.

Die Technologie- und Marktanalysten von Berlecon Research stellten dies in einer Untersuchung fest. Die Tagessätze, die IT-Dienstleister für ihre Serviceleistungen kassieren, sind zurück gegangen und liegen deutlich unter den Werten aus 2006. Diese Entwicklung veranlasst die Anbieter im IT-Service-Bereich zu eher gemischten Gefühlen bezüglich der Zukunft.

Der Studie nach gehen etwa zwei Drittel der insgesamt 113 befragten Anbieter davon aus, dass die Budgets der Kunden, die sie für IT-Leistungen aufstellen, noch weiter sinken werden. Mehr als 75 Prozent erwarten bei ihrer Kundschaft ein erhöhtes Bewusstsein für Preise, da diese ohnehin bereits konjunkturbedingt fallen. Dr. Andreas Stiehler von Berlecon Research führt aus, dass der durch die Krise eingeengte finanzielle Spielraum vieler Firmen, den Wettbewerb unter den IT-Dienstleistern noch verschärfen werde. Der Konsolidierungsdruck in der Branche werde zudem dadurch weiter ansteigen, gibt er zu bedenken. Stiehler geht außerdem detaillierter auf die Stimmungslage im IT-Bereich ein; jeder zweite Anbieter rechne bereits mit dem vereinzelten Ausscheiden von Marktteilnehmern im Laufe der Wirtschaftsflaute.

Kein wirklicher Grund für sprichwörtlichen deutschen Pessimismus scheint dies für die Betroffenen selbst zu sein, denn die IT-Servicebranche bleibt insgesamt durchaus positiv gestimmt: Mehr als die Hälfte aller Dienstleister rechnen noch im laufenden Jahr mit stabilen oder sogar steigenden Umsätzen. Stiehler allerdings veranlassen diese Selbsteinschätzungen der Branche eher zur Skepsis. Bei sinkenden Budgets für IT-Dienstleistungen bei Firmen in Deutschland seien steigende Umsätze oder Erträge eine unlogische Schlussfolgerung, mahnt er an. Gerade im Mittelstand des IT-Zweigs werde die Luft stellenweise dünn werden. IT-Serviceunternehmen sollten ihre Lage realistisch beurteilen; vor allem Differenzierung sei überlebenswichtig.

 


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