Viele Konsumenten stehen einem Engagement von Unternehmen in sozialen Netzwerken, Blogs und Wikis generell positiv gegenüber. Der Grundsatz „Informieren statt verkaufen“ sollte allerdings beherzigt werden.
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Soziales Marketing ist oft eine Gratwanderung: der Weg von sachlicher Information zu bloßer Eigenwerbung ist im Web 2.0 sehr kurz. Laut einer Untersuchung der auf Community Marketing spezialisierten Unternehmensberatung Dr. Schengber & Friends GmbH steht der Nutzwert klar im Vordergrund: So stehen 83 Prozent einem Experten-Chat positiv gegenüber, immerhin drei Viertel finden Gefallen an der Beantwortung produktspezifischer Fragen in sozialen Netzwerken.
Nur etwa 40 Prozent aller Befragten gaben allerdings an, die Unternehmenskommunikation in fremden Communities zu befürworten, wohingegen knapp 75 Prozent den Aufbau einer unternehmensspezifischen Plattform unterstützten. Unternehmen sollten demzufolge möglichst eigene Portale für ihre Web 2.0-Aktivitäten aufbauen. Die Firmen müssten den Dialog mit den Community-Mitgliedern suchen und deren Bedürfnisse berücksichtigen, so Prof. Dr. Ralf Schengber. Würden diese geachtet, könnten auch kommerzielle Themen durchaus positiv aufgenommen werden – solange sie sinnvolle und interessante Ansatzpunkte liefern.
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