Jede Woche gut informiert - jetzt den kostenlosen Newsletter ECIN Weekly abonnieren:

Erhalten Nutzungsbedingungen

News - Archiv April 2009

06.04.2009 - Britische Online-Marketer sind ihren deutschen Kollegen ein Stück voraus: Genauere Abrechnungsmethoden, eine stärkere Behavioral-Targeting-Integration und eine bessere mobile Strategie machen den Vorsprung aus.

ECIN Home | Aktuell | News | April 2009

Von Großbritannien lernen

06.04.2009

Britische Online-Marketer sind ihren deutschen Kollegen ein Stück voraus: Genauere Abrechnungsmethoden, eine stärkere Behavioral-Targeting-Integration und eine bessere mobile Strategie machen den Vorsprung aus.

Laut einer Studie des Online-Werbenetzwerks ValueClick, die in Zusammenarbeit mit der TU München durchgeführt wurde, sind britische Online-Marketer hinsichtlich Innovationen und Weitblick führend in Europa. So wird Affiliate Marketing auch in 2009 auf den britischen Inseln weiter wachsen, Behavioral Targeting nimmt dabei ein immer wichtigere Rolle ein. Über die Hälfte der Unternehmen setzen zudem bereits auf eine mobile Verbreitung ihrer Werbebotschaften sowie auf Video-Werbung.

Der größte Unterschied bestehe aber bei den Abrechnungsmodellen: Während in Deutschland noch nahezu flächendeckend „Last Click Wins“ gelte, werde dieses Modell von 48 Prozent der britischen Marketer bereits in Frage gestellt. „Last Click Wins“ offenbart nämlich nur den Beitrag des letzten Werbekanals, der tatsächlich zum Klick auf die Anzeige geführt hat. Den Briten ist dies zu undifferenziert, sie befürworten eine genauere Aufschlüsselung der einzelnen, am Werbeerfolg beteiligten, Werbekanäle.

55 Prozent der britischen Unternehmen wollen im nächsten Jahr Behavioral Targeting einsetzen, weitere 23 Prozent denken darüber nach. 53 Prozent der britischen Marketer beziehen mobile- und Video-Werbung bereits in ihre Kampagnenplanungen mit ein, in Deutschland tun dies lediglich 26 Prozent. Während die Briten am liebsten auch online klassisch nach dem Tausendkontaktpreis-Modell abrechnen, rechnen die Deutschen lieber via „Cost-per-Order“ ab. Beliebt ist in beiden Ländern die harte Abrechnung nach Kosten-pro-Kauf (Cost-per-Action).

 


Zum gleichen Thema:

Studie mahnt zur Seriosität von Websites 30.03.2009 - Nahtlose Einkaufserlebnisse gesucht
Studie mahnt zur Seriosität von Websites 20.03.2009 - Internet im Alltag etabliert
Studie mahnt zur Seriosität von Websites 19.03.2009 - Breites Sortiment = starker Auftritt?
Studie mahnt zur Seriosität von Websites 19.03.2009 - SaaS hat Zukunft
Studie mahnt zur Seriosität von Websites 13.03.2009 - Studie mahnt zur Seriosität von Websites


Mehr Infos zum Thema 'Online-Marketing'


... zum Archiv